F.A.Z. Wissen

F.A.Z. Wissen

Transkript

Zurück zur Episode

00:00:13: Es gibt Bilder, die sind so dramatisch und drastisch dass sie sich einfach ich glaube für immer ins kollektive Gedächtnis einbrennen.

00:00:23: Und ich glaube diese Aufnahme einer Überwachungskamera vom Grenzübergang Chiay-Rong Port zwischen China und Nepal das sind solche Bilder.

00:00:34: man sieht ein Gebäude an diesem Grenzübergang.

00:00:37: es ist sechs oder sieben Stockwerke hoch und dann kommt dieses Sturzflut Und es scheint einfach weg zu sein, dieses Gebäude.

00:00:45: Es wird also von dieser Sturzflut praktisch fast ganz eingenommen.

00:00:50: Es ist fast weg.

00:00:52: und das sind natürlich die Bilder der Katastrophe im nepalaisischen Distrikt Rasuwa und mit Stand.

00:01:01: Jetzt während wir hier am Freitag aufzeichnen rechnet man da mit vierhundert siebzig Toten und über tausend fünfhundert Vermissten.

00:01:11: Joachim Kannst du beschreiben, was solche Bilder in dir auslösen?

00:01:17: Wir haben diese Bilder ja in Reihe gesehen.

00:01:21: Ein Video nach dem nächsten.

00:01:23: Die Katastrophe aus jeder erdenklichen Perspektive von Betroffenen und Leuten, die davonlaufen, von Überwachungskameras ... Und ich muss sagen, je mehr ich davon gesehen habe, hat das körperlich berührt.

00:01:34: Am Anfang war es schockierend!

00:01:36: Es war wirklich albtraumhaft zu sehen wie da so ein Riesen ... Schleckwelle, diesen Grenzübergang quasi verschlingt.

00:01:47: Ein Polizeibeamter, der davor vor diesem Grenzübergang stand und noch die Leute gewunken hat, sie sollen davon laufen.

00:01:55: Und trotzdem seinen Posten da eingehalten... Da kriegt man Gänsehaut!

00:02:00: Also es war wirklich Albtraun.

00:02:01: Es war schockierend und das ist natürlich auch etwas was dann in mir wiederum Wutgefühle auch auslöst.

00:02:09: Wirklich Wut gefühle, weil... Aber das sollten wir im Laufe dieses Podcasts besprechen, weil es einfach so vorhersehbar war.

00:02:18: Genau!

00:02:19: Das ist genau der Punkt über den wir sprechen wollen.

00:02:21: Also wir sprechen natürlich über diese zerstörerische Wucht dieser Flut aber auch darüber was dahintersteckt.

00:02:28: da sind nämlich schmelzende und instabiler werdende Gletscher.

00:02:33: Die große Frage ist wahrscheinlich auch das, was dich so wütend macht.

00:02:38: Kommen solche Katastrophen eigentlich völlig überraschend?

00:02:41: Wir sind Joachim Müller-Jung, den Sie gerade gehört haben.

00:02:45: Ressortleiter im Wissen bei der FAZ und ich bin Piotter Heller Redakteur im Ressortswissen.

00:02:51: Und damit sage ich willkommen beim FAZ Podcast Wissen!

00:02:55: Vielleicht schauen wir aber erst einmal, was da genau geschah im Himalaya also auf Ablauf dieser Katastrophe.

00:03:03: Am Mittwoch war es, am Mittwochenmorgen hat die US-Erdbebenwarte, USGS zunächst ein Erdbebem der Stärke vier Komma Fier nahe der Grenze zwischen Nepal und China gemeldet.

00:03:15: also was war das?

00:03:16: Was für ein Signal handelte sich da?

00:03:18: warum Erdbäben?

00:03:18: Ja das sind diese seismischen Signale die dann gemessen werden.

00:03:23: auch rund um den Globus hat man dieses Erdbeben, quasi diese Erder-Schütterung muss man jetzt sagen auch messen können.

00:03:30: Es war sogar anfangs von fünf Komma zweitere.

00:03:32: dann wird es auf vier Komma vier korrigiert und dann wurde korrigert nein es war kein erdbebem dass das stattgefunden hat sondern es war quasi dieser Erderschütterungen die Folge dieses riesigen Fels und Eissturzes der da stattgefundene hat.

00:03:48: Ja genau also das hat praktisch die Erde zum Beben gebracht und zwar nicht wenig ja?

00:03:54: ein schwaches Beben, was man da oder keine schwache Erschütterung.

00:03:57: Und jetzt inzwischen wissen wir natürlich es war eine Gletscherabbruch.

00:04:02: Kannst du vielleicht Schritt für Schritt erklären?

00:04:04: Was passiert da genau bei so einem Gletschabbrug?

00:04:07: Ja, bei dem konkreten Fall muss man natürlich sagen das ist drei Tage her oder je nachdem wann man das hört den Podcast hört wirds auch länger her sein der weiß man auch vielleicht schon mehr.

00:04:17: also zum jetzigen Zeitpunkt kann man's nicht genau exakt rekonstruieren.

00:04:22: aber es gibt einige auch Gletscherforscher hier in Europa, die das inzwischen sehr gut erklären können und die das rekonstruieren können mit den Daten, die sie haben.

00:04:33: Und nach den Daten die jetzt vorliegen ist es wie du sagst ein Gletschabbruch gewesen wobei da schon es anfängt interessant zu werden.

00:04:42: Es gab Forscher die haben die Satellitenbilder ausgewähnt und sehen dann an diesem langen Tang-Gipfel, an diesem Grat der oben dieser Berggrat oberhalb des Gletschers.

00:04:55: Das ist da wohl auch Abbrüche gehabt kurz vor dem eigentliche Ereignis und welche Rolle dieser Felsstoß jetzt spielt unabhängig davon.

00:05:06: Da kommen wir später noch mal drauf wenn es um die Auftauzone in den Bergen, um den Permafrost geht.

00:05:11: Wichtig ist diese Gletscherzunge Tausend vierhundert, tausend fünfhundert Meter breit.

00:05:20: Die ist quasi abgebrochen vorne und ... in eine Tiefe gestürzt.

00:05:28: Diese riesigen Eismassen sind in die Tiefe stürzt und haben dann diese Erschütterung ausgelöst, das waren riesige Mengen an Felsen auch, die da inkludiert waren.

00:05:39: quasi deswegen ist ich diese Abfolge.

00:05:42: dass es möglicherweise auch ein Feldsturz davor noch war finde ich durchaus plausibel aber egal.

00:05:47: jedenfalls hat dieser Absturz in über tausend Meter Tiefe also über einen Kilometer Tiefe von fünf von über fünf tausend Meter auf viertausend meter quasi dazu geführt, dass riesige Energiemengen frei werden.

00:06:02: Das

00:06:02: sind zehn Wissenschaftlern dann nach rekonstruiert, zehn bis fünfzehn Hiroshima-Bomben so kann man sich etwas sagen.

00:06:09: da muss man diese Energiemenge die da plötzlich dann auch frei werden wir in so eine Masse dann unten auf dem Boot.

00:06:14: das verflüssigt alles Denn fälls alles.

00:06:19: Es zertrömmert alles, es verflüßt sich alles dadurch.

00:06:21: auch dieser Matsch, diese Schlammlawine die das ausgelöst hat und die ist dann bei noch eine relativ hohen Steigung.

00:06:29: also es war noch steil in dem Gebiet Die ist da nach unten gerutscht.

00:06:33: Da unten ist natürlich ein Flusslauf wie das oft ist.

00:06:38: eigentlich immer ist bei Gletschern Das fließt Wasser ab und das fließst immer mehr weil die Gletscher schmelzen und hat möglicherweise auch ein Morendamn gebildet.

00:06:47: Das ist noch nicht klar, vielleicht war auch ein morendamm vorher da?

00:06:50: Es wird jedenfalls von einem morendamm gesprochen unterhalb dieses Flusslauf in diesem Gletscher wo sich das Wasser aufgestaut hat.

00:06:57: Und diese Schlammlawine die dann tatsächlich nach unten gerollt ist, die hat dazu geführt dass eben auch dieser Damm und diese Wassermaßen die gestaut waren zusätzlich noch die Sache verflüssigt haben auch beschleunigt haben, den Abfluss beschleundigt haben.

00:07:13: Aber dieser Schlamm muss so eine Konsistenz wie flüssiger Beton gehabt haben und war wirklich

00:07:19: zerstörig.".

00:07:21: Und du hast dir diesen Gletscherabbruch jetzt beschrieben.

00:07:25: was man denn dazu machen auch noch gehört hat?

00:07:28: War Gletscher See-Ausbruch?

00:07:31: Das war jetzt nicht der Fall wahrscheinlich.

00:07:33: Also was ist da nochmal der Unterschied, sind das ganz andere Mechanismen?

00:07:36: und worum handelt es sich da eigentlich?

00:07:37: Es gibt ganz unterschiedliche Phänomene.

00:07:39: die Geologen unterscheiden da nicht nur die beiden sondern noch mehr.

00:07:42: aber Gletschers See Ausbruch ist das was Geologens besonders fürchten weil sie sich da sehen unterhalb der Gletscher bilden durch diese Schmelze.

00:07:55: Ein Morendamm quasi grenzt dieses Wasserabesbildens sich.

00:07:58: riesige Wassermassen, Millionen aber Millionen Kubikkilometer an Wasser können sich da aufstauen und es war in dem Fall jetzt sicher nicht der Fall.

00:08:07: das hätte man vorher gesehen.

00:08:09: Es war offenbar nicht der fall.

00:08:11: Aber diese Gletschersieh Ausbrüche sind dann besonders dramatisch weil sie auch von relativ kleinen Kletcher sehen, relativ schnell anwachsen und dann plötzlich Ausbrüche.

00:08:23: Wenn da zum Beispiel ein Klettcherabbruch dazu führt ... Da ist Klettereis quasi rutscht in diesen See rein und dann schwappt das über den Morendamm bricht und gibt's diese Moor-Abflüsse.

00:08:35: Du sprichst von diesem Morendam natürlich von Seen, die sich da gebildet haben?

00:08:40: Welche Rolle haben denn jetzt eigentlich?

00:08:41: Niederschlag, Schmelzwasser... Ich glaube auch Monsunzeit aktuell spielt oder ich frag vielleicht mal anders Kann so ein Gletscherabbruch eine solche Flut alleine auslösen?

00:08:50: oder braucht es denn praktisch diese Randbedingungen?

00:08:53: Ein aufgestauten See, außergewöhnlichen Regen, angeschwollene Flüsse.

00:08:56: Also wie wichtig sind da solche

00:08:58: Randbedingerungen?".

00:08:59: Ja, die Randbedingungen sind bei solchen Naturkatastrophen immer wichtig.

00:09:03: Darin unterscheiden sich schon die Größe.

00:09:04: dieser Gletscher im Himalaya spielen ja eine Rolle.

00:09:07: Wir haben den Berchtletscher der vor einem Jahr da in Platten in der Schweiz gebrochen ist.

00:09:15: Da war es ein Abbruch, ein Eis-Geröllawine, die heruntergekommen ist.

00:09:20: Die war von den Dimensionen ein Zehntel oder weniger was an Massen darunter gerutscht hat auch einen Dorf quasi auch verschlungen und hier ist es hin schon die dimension aber natürlich spielen auch niederschlag und vor allem auf die temperatur eine rolle.

00:09:36: es wird gemeldet dass wenige tage vor diesem Ereignis jetzt die höchste Temperatur in der Gegend gemessen wurde.

00:09:45: Die Temperatur wird überwacht, es gibt ein Frühwarnsystem.

00:09:49: Kommt man vielleicht noch drauf?

00:09:49: Ja!

00:09:50: Die Temperatur wird überWacht und hatte die högste Temperaturen in den letzten vier Jahren.

00:09:54: Das heißt viel weil vor zwei drei Jahren gab's nur Rekordtemperaturen auch dagegen.

00:09:59: also diese enorme Temperatur dieser Erwärmungsbeschleunigung spielt wahrscheinlich Eine Rolle, auch wenn es noch nicht ganz klar ist.

00:10:08: Wie gesagt, da müssen die Geologen auch nochmal genau hinsehen.

00:10:11: Da werden die Daten sicher ausgewertet, da werden noch Salitendaten nochmal ausgewärtet... Und dann wird man sehen, was da rauskommt.

00:10:18: Aber klar ist das es ja nicht nur ein Solitär ist als es nicht nur eine punktuelle Veränderung die da stattfindet.

00:10:26: Genau!

00:10:26: Es ist ne langfristige Veränderungen aber jetzt passiert hier auch schon wieder etwas.

00:10:29: also wenn man jetzt lesen konnte heute wächst natürlich die Sorge vor einer weiteren Welle dass da wurden sogar Rettungsarbeiten mussten unterbrochen werden jetzt wo sie eigentlich nötig werden weil sich durch Eis und Schlamm und Geröll neue Aufstauung gebildet haben könnten.

00:10:47: Ja, also wie ist das denn jetzt so?

00:10:49: Wie gefährlich ist es und wie wird das jetzt überwacht?

00:10:51: Da sind halt auch wieder Millionen Kubikmeter Wasser die da aufstaunen und man weiß eben nicht, wie sicher sie sind diese Dämme, diese Gewöll- und Schlammdämme die sich da gebildete haben.

00:11:03: Sicher das langsam durch, sicher das abbleibt es so wie es ist oder und es sind ja noch einige Dörfer.

00:11:11: Diese ganze Schlamm-Lawine hat ja nicht nur diese zwanzig Kilometer bis etwa zu diesem Grenzposten da runtergerast, sondern sie ist ja noch weiter geflossend.

00:11:20: Dieser betonartige Flüssigbetonartigeschlamm ist quasi noch dutzende über hundert Kilometer – bis Indien quasi!

00:11:30: Das muss man sich mal vorstellen, welche Massen da auch in Bewegung gesetzt worden sind.

00:11:33: Deswegen finde ich das eines der spannendsten Phänomene dass auch in relativ flachen Bereichen dann weiter unten oben war es ja steil aber weiter unten dann diese Schlammelawien sich immer noch weiter bewegt hat.

00:11:45: und das ist das muss die besondere Zusammensetzung dieses Materials am Ende sein damit man sicher noch einiges dazu lesen können.

00:11:55: Du bist ja schon bei der wissenschaftlichen Betrachtung des Ganzen, dann fangen wir doch vielleicht mal an ein bisschen früher praktisch.

00:12:02: Natürlich die Rolle spielt die Entwicklung der Gletscher in dieser Region.

00:12:06: jetzt vielleicht erst einmal die Frage was weiß man überhaupt über diese Entwicklung wie es den Gletschern geht?

00:12:12: Wie die sich in den letzten, ich weiß nicht, Jahrzehnten entwickelt haben?

00:12:15: Ja es gibt Untersuchungen interessanterweise alle so in den Letzten zehn Jahren mehr, die ich gefunden habe.

00:12:23: Die relevanten Informationen was auch damit zusammenhängt dass natürlich das ganze Interesse gewachsen ist in den letzten zehn Jahren durch die beschleunigte Kletcher Schmelze.

00:12:33: Die interessanteste Veröffentlichung die man dazu lesen kann unmittelbar jetzt dieses Ereignis betreffend am Langtang.

00:12:43: Das ist eben ein Paper.

00:12:48: Verlinke ist ja klar.

00:12:50: Da geht es um die Veränderung der Gletscherentwicklung seit der kleinen Auszeit, also seit etwa achtzehn, fünfzehn bis in die zwei Tausend zwanziger Jahre.

00:12:59: eben jetzt rein und das ist ... Das Paper zeigt einen dramatischen sich beschleunigenen, vor allem sich beschneunigenden Gletscherschwund.

00:13:09: Das ist das eine.

00:13:12: Also die Gletsche werden kleiner?

00:13:14: Die Gletschen werden kleiner.

00:13:15: von Hundert neunzig Quadratkilometer Ja.

00:13:18: Auf der untersuchten Gletscherfläche auf hundertzwölf Quadratkilometer in der Zeit, ne?

00:13:24: Also etwa vierzig Prozent, einvierzig und halb Prozent haben sie jetzt gemessen.

00:13:29: In der untersucht Fläche nur ja einen Vierzig Prozent aber relativ relativ viel eben.

00:13:36: Aber es ist nicht nur diese Verkleinerung sondern Es ist auch der Zerfall der Gletscha die Fragmentierung.

00:13:42: Die Gletschar werden immer kleiner.

00:13:44: paradoxerweise hat man eben festgestellt dass eben die Zahl der Gletscher mehr geworden ist, was jetzt der eine oder andere vielleicht wieder so wird.

00:13:53: Die Gletsche wachsen?

00:13:54: Nein sie wachsen nicht!

00:13:55: Sie werden kleiner fragmentieren.

00:13:57: dadurch werden es mehr Gletschern von achten fünfzig auf hundertfünfzehn.

00:14:01: also er hat sich quasi verdoppelt weil die Gletschen kleiner werden.

00:14:03: und je kleiner die Glätscher werden übrigens desto schneller schmelzen.

00:14:06: Das ist ein wichtiger Faktor bei der gletscher Schmelzer.

00:14:08: Also

00:14:09: die zerfallen praktisch in kleinere Einheiten werden und schnellsten da durch einen entsprechenden Stellar Klar, weil kleinere Dinge generell schneller schmelzen als große.

00:14:17: Weil du Verhältnis von Oberfläche zu Volumen.

00:14:21: So ist das doch.

00:14:21: und warum?

00:14:24: Und ich nehme mal an der Klimawandel ist schuld.

00:14:26: Na ja gut.

00:14:27: Ich sage jetzt mal Temperatur ist erstmal schuld.

00:14:30: also jetzt haben wir die anderen Klimafaktoren noch gar nicht drin.

00:14:33: aber jetzt nehmen nur die Temperaturen.

00:14:35: An der Wetterstation Chiang Jing Das ist etwa viertausend Meter hoch hat man eben gemessen.

00:14:41: dass ist sehr nahe an dieser, an diesem Ereignisort.

00:14:45: Da hat man gemessen Temperaturen die in den letzten Jahrzehnten um und in der letzten zwei Jahrzehn um Nullkommar drei Grad Brotikade sich erhöht haben.

00:14:59: davor hat man Null Komma Eins gemessen also im Prinzip Brotikkarte.

00:15:04: das heißt die Temperatur ist rapide nach oben gegangen und das ist vor allem eben auch in den letzten zehn, fünfzehn vielleicht zwanzig Jahren zu beobachten.

00:15:16: Wir haben also eine schnellere... Also der Temperatureinstieg beschleunigt sich die Gletscher werden kleiner es werden mehr Gletschern, die fragmentieren sich und das Abschmelzen beschleünigt sich dadurch entsprechend.

00:15:28: auch wird denn ein Gletschar dann eigentlich automatisch gefährlicher wenn er kleiner ist und es mehr davon gibt.

00:15:35: Also kann man das so sagen oder ist das eher eine Kategorien, der man da nicht denkt?

00:15:38: Naja in der Kategorie denken Geologen jetzt nicht.

00:15:40: also ein kleinere Gletscher ist erstmal deutlich darauf hin dass sich der Gletsche destabilisiert und der Boden übrigens auch ganz wichtig.

00:15:50: dann müssen wir noch mal drüber sprechen über den Untergrund des Gletschers.

00:15:55: Aber es ist klar, es fließt das Wasser ab.

00:15:57: Es kommt nicht genug Wasser nach, also Schnee nach.

00:16:02: Die Ferndecke schrumpft.

00:16:04: Es beschleunigt sich.

00:16:05: Und das beschleuntet sich eben auch durch verschiedene Faktoren, auch durch Verschmutzung, Luftverschmurzungen und so weiter.

00:16:11: Beschleunigte sich dass der Gletscher die alten Gletscherschichten sind dunkler, sie nehmen mehr Sonnenenergie auf, beschleundigen sich schnell.

00:16:19: dieses Phänomen was man in Alpen auch sehr viel sieht, dunkel Gletsche wo dann auch viel Ruß auch und sowas drin ist.

00:16:25: also Man hat eine Beschleundigung Das ist das Entscheidende an sich natürlich erst mal nicht gefährlich ist.

00:16:31: Es wird dann gefährlich, wenn man betrachtet was bedeuten diese Gletscher eigentlich für die Menschen in dieser Region leben und die auch vielleicht davon leben.

00:16:41: das Gletschewasser zum Beispiel die Flüsse speist den Reihen.

00:16:45: wir haben jetzt das Phänomen gehabt oder der Bodensee mit heute gemeldet dramatisch niedrig.

00:16:54: Das fehlt im Prinzip Gletscherwelle.

00:16:55: Obwohl wir eine wahnsinnige Hitzewelle hatten, jetzt im Frühjahr schon Mai und dann noch mal fehlt trotzdem Wasser.

00:17:02: Warum fällt Wasser?

00:17:03: Weil natürlich eben diese Gletschervolumen abnimmt und weil immer weniger Gletscharwasser zur Verfügung steht um diese Gewässer zu finden.

00:17:11: Und alles was danach kommt da müssen wir nicht drüber sprechen.

00:17:16: Kreisläufe und Abhängigkeiten, die wir haben als Gesellschaft.

00:17:20: Die sind davon auch betroffen.

00:17:24: Wir kommen noch mal zurück zum Himalaya.

00:17:25: Joachim das war ein kleiner Exkurs an den Bodensee.

00:17:31: Das waren jetzt die Gletscher praktisch, die werden kleiner fragmentieren sich.

00:17:33: aber jetzt bei dieser wenn wir von Gefahren sprechen hat es erwähnt dass eben auch Gletschersäen anscheinend eine große Rolle dabei spielen.

00:17:42: ja einerseits praktisch weil sie Naja, weil das Wasser gespeichert ist und wenn es dazu einem Abbruch kommt haben wir praktisch mehr Material was dann entweder weil der See kaputt geht und ausfließt oder weil etwas über so eine Grenze überschwappt.

00:17:59: Also die Gletscher sehen spielende eine Rolle.

00:18:02: Was weiß man denn eigentlich?

00:18:04: über die Entwicklung der Gletscher Seen in dieser Region ist schon von Gletschern gesprochen

00:18:08: haben.

00:18:08: Ja und da haben ja die Geologen dann auch ein Fokus drauf, die Gletscharforscher vor allem, ne?

00:18:12: Die haben den Fokus darauf auf die Glätscher Sehen denn die haben sich vermehrt.

00:18:16: es gibt viele und im Himalaya besonders interessant auch viele kleine Gletscha-Szenen, die sich bilden unterhalb von Glättern und die das habe ich in einem Paper auch gefunden Überraschend und auch sehr interessant, die sich mal so ein Screening vorgenommen haben von Himalaya Gletschan-Szenen.

00:18:36: Man versucht abzuscannen aus verschiedenen Datenquellen.

00:18:39: Viele Daten sind da eingeflossen zu ermitteln oder abzuschätzen.

00:18:43: wie viele Szenen gibt es denn eigentlich?

00:18:45: Und dann waren zwei Drittel kleine Gletschar-Scenen weit unter einem Quadratkilometer also kleine Szene Aber nicht weniger problematisch sind, weil sie oft auch in dicht besiedelnden Regionen auftauchen.

00:19:01: Im Oberhalt von dicht besiegelnden Region auftauchten.

00:19:03: Also seit... ...Ninzehnhundert.

00:19:08: Das kann man in diesem Paper nachlesen und ich werde es wie gesagt natürlich verlinken.

00:19:11: Seit Ninzehundert wurden im Himalaya etwa hundert Gletschersee-Ausbrüche registriert.

00:19:18: Das fand ich eine interessante Information!

00:19:20: die alle an uns quasi vorbei sind.

00:19:22: Also, vor dieser Beschleunigungsphase, über die wir jetzt gesprochen haben, gab es eben schon Ausbrüche und sie haben auch Tote verursacht.

00:19:30: Sieben Tausend Todesopfer seit...

00:19:32: ...Ninzehundert.

00:19:34: So!

00:19:34: Und jetzt haben wir einen Ausbruch der hat mindestens...

00:19:37: Vierhunderts-Siebzig aktuell aber

00:19:38: wahrscheinlich über tausend.

00:19:39: also gehen man davon aus dass viele der Vermissten wirklich auch unterm Schlamm und einfach wieder nicht wiedergefunden werden denn das sind ja auch diese Schlammlavine Satelliten da deuten daraufhin, mehrere hundert Meter hoch gewesen sein.

00:19:54: Zum Teil an den Spitzen wo es besonders eng war.

00:19:57: Also jedenfalls hat man in dieser wissenschaftlichen Arbeit quasi die Gletscher-Szene gescreened haben.

00:20:04: auch eine neuere Arbeit übrigens, eine aktuelle.

00:20:06: also hat man zwei Hundert Seen gefunden mit sehr hoher die eine sehr hohe Gefahr bergen und dreihundertfünfvierzigzehn mit einer immer noch hohen Gefahr.

00:20:17: Das heißt also es sind Hochrisiko, Gletscher sehen gibt es über fünfhundert von denen man weiß.

00:20:23: jetzt muss man sagen von den man weiß dieser Fall über den war der Anlass für diesen Abgas ist.

00:20:31: Der war ja nicht mal drauf, weil da gibt es kein Gletschersee und diese Gletscheabbrüche sind gar nicht kattiert worden... andere Gefahrenkategorie.

00:20:40: Das ist natürlich ein Punkt!

00:20:42: Insgesamt hat dieses Inventar eine Zahl von Gletschers hingefunden, die durch solche Morenen.

00:20:50: Daran kann man sie erkennen durch diese Morendämme quasi gestaut sind und eine Mindestgröße von null Komma Null zwei Quadratkilometer haben.

00:20:58: Und wie gesagt und Zwei Drittel davon sind sehr klein aber nicht weniger gefährlich sondern die werden auch als Hochrisiko

00:21:04: weil aber eben weiß ich da praktisch so eine Art Metropole Regionen kleine oder darunter bildet.

00:21:10: Dörfer,

00:21:10: Dörfere reichen ja schon Das sind ja auch schon ein paar hundert Menschen.

00:21:15: Wir zählen ja, wenn im Alten irgendwo einen Dorf begraben wird wie Blatten dann zähln wir die Panutzend oder Hunderten Menschen.

00:21:23: Also das Risiko ergibt sich jetzt nicht aus der Größe des Sees, sondern praktisch aus der Nähe zu einer Bebauung?

00:21:30: Genau!

00:21:31: Und man weiß nicht über das Risico.

00:21:34: dass diese Morenen damit wirklich brechen... konnte man nicht ermitteln bei dieser Studie.

00:21:39: Also jetzt ging es eigentlich darum, noch diese Moränendämme zu erforschen.

00:21:43: wie stabil sind die eigentlich?

00:21:45: Wie verändern sie sich?

00:21:47: das hat ja eine unglaubliche Dynamik und da kommt auch die Wissenschaft an ihre Grenzen weil das entwickelt sich so dynamisch.

00:21:54: innerhalb der letzten vier fünf Jahre ist so viel passiert und dieses Beispiel aktuell zeigt dass da viel passiert dass man gar nicht nachkommt eine Risikobewertung vorzunehmen.

00:22:04: Wie nimmt man denn aber eine Risikobewertung vor?

00:22:06: Also auf was für Faktoren achtet man da, weil du hast das eben gesagt.

00:22:11: Die Nähe praktisch... Das ist ein wichtiger Faktor!

00:22:16: Man kann ja jetzt nicht sagen Leute wir haben so viele Sehnen und dass es praktisch überall Alarmstufe rot oder so.

00:22:23: Ja also wie kommt man dann zu einer Risikobewertung?

00:22:25: Nein das würde auch zu nichts führen wenn die im Daueralarm zustande werden.

00:22:29: würden das gar nicht mehr beachten, wenn dann die Sirenen irgendwann angehen.

00:22:32: Dann sagen sie auch, trainieren wahrscheinlich, wir haben doch sowieso Alarm!

00:22:35: Das ist sowieso gefährdet.

00:22:38: Man muss ja damit diesen Warnsystem ganz vorsichtig sein.

00:22:42: Klar ist man kann früh Warnsysteme installieren und es wird in vielen Stellen gemacht.

00:22:47: da wo es um wirklich Hochrisikogebiete geht mit dich in dicht besiedelnden Regionen von Nepal zum Beispiel hat so ein eigenes Programm entwickelt.

00:22:58: Dieses Programm war auch in der Gegend aktiv, deswegen gibt es auch diese Studie aus der Region.

00:23:05: Es gab einen Frühwarnsystem quasi aber die Zeit um den Menschen zu warnen bis eben dieser Worst Case eintritt.

00:23:14: dass diese Schlammlawine dann die Menschen erreicht ist eben in dem Fall auch zu kurz gewesen weil's einfach so radikal

00:23:21: Schnell

00:23:21: war.

00:23:22: Das ist jetzt aber praktisch der Ernstfall, aber gibt es denn so was wie Gefahrenfaktoren oder so an dem man praktisch diese Seen da ja einsortieren kann?

00:23:34: Ja

00:23:34: also man kann natürlich erst mal die Wassertuflüsse messen.

00:23:37: Man kann gucken was wie viel Wasser fließt in dieses Seen rein wie schnell steigen die Dynamik.

00:23:45: Das kann man auch mit Satellitenmessungen, mit Hubschrauberflügen und natürlich mit Sensoren vor Ort.

00:23:52: Die werden auch installiert.

00:23:53: Es gibt extra solche Sensoren.

00:23:55: Das sind Gletscher-See-Sensoren, wenn man so will.

00:23:58: Die messen sowas.

00:23:59: Sie messen auch Instabilitäten an den Morendem dort wo sie installiert sind.

00:24:06: Stellen an ganz bestimmten Stellen.

00:24:09: Und es gibt natürlich, man beobachtet die Hangrutschung, Felsrutschen.

00:24:12: Gibt's in der Nähe Fels-Rutschungen?

00:24:14: Das sind alles so Faktoren, die kann man beachten und spielen diese Risikobewertung mit ein.

00:24:20: Und ist das jetzt so dass sich die Gefahr in den letzten Jahrzehnten sage ich mal... vergrößert hat.

00:24:28: Also anders gefragt, wäre so ein Ereignis eigentlich auch vor hundert Jahren möglich gewesen oder ist das alles gefährlicher geworden dort?

00:24:35: Naja es gibt Dokumente von historischen Eregnissen die lange noch vorhundert Jahr, die länger als hundert Jahre zurückliegen, die genau das zeigen riesige gewaltige Erdrutsche und Lawin-Sturzflüten und alles was wir jetzt erleben.

00:24:51: Gletscherabbrüche gab's da auch schon.

00:24:53: natürlich kann das vor Hundert Jahren auch passieren.

00:24:56: Das Problem ist, dass wir jetzt erleben, dass die Gefahr exponentiell gestiegen ist durch die Beschleunigung der Erwärmung.

00:25:05: Und das natürlich in letzter Zeit.

00:25:07: sich das häuft und zwar nicht nur im Himalaya.

00:25:09: Im Alpen haben wir es auch.

00:25:10: Wir hatten einige Fälle in den letzten Jahren.

00:25:14: Nicht nur Blatten – da waren in Italien, in den Dolomiten Marmorata war ja davor auch.

00:25:25: Es gibt viele Beispiele, Feldstürze die dann in den Nachrichten auch auftauchen.

00:25:30: Wenn sie in den nachrichten auftauchten ist es schon ein großer Feldschutz.

00:25:32: Es gibt natürlich viele kleine die beobachtet werden und die dann auch in der Community der Geologen, der Wissenschaftler, die ja auch ausgetauscht werden.

00:25:39: Die sind vor Ort, die sind in den Bergen, die gucken sich das an.

00:25:42: Und da kursiert wahnsinnig viel an Bewegungen, an Veränderung, die da sichtbar werden.

00:25:49: Das kann man alles nachlesen.

00:25:52: kommunizieren.

00:25:53: Deswegen hat das mit dieser Warnung ja auch Grenzen, ne?

00:25:58: Genau!

00:25:58: Das ist ja der Punkt.

00:25:59: Also du hast den Wellenwerk auch verlängten.

00:26:00: Du hast in heutigen Ausgabe im Forteur ein Artikel geschrieben und einen Kommentar dazu und da geht es vor allem darum warum praktisch aus wissenschaftlichen Warnungen so selten Konsequenzen gezogen werden.

00:26:14: also du schreibst dass das entscheidende Wahnsystem eigentlich seit Jahrzehnten vorhanden ist Und es werde aber nach jeder Katastrophe wieder stumm geschaltet.

00:26:24: Das ist ja schon eine drastische Beschreibung.

00:26:26: Kannst du vielleicht hier auch noch mal im Podcast erklären, was genau meinst Du damit?

00:26:30: Naja das war ein Fötungartikel der eine ganz bestimmte Schwachstelle versucht hat aufzuzeigen und zwar die Schwachsstellen dass wir das Frühwarnsystem für solche Ereignisse eigentlich längst installiert haben nämlich die Wissenschaft selbst.

00:26:43: Wir haben die Wissenschaft ausgebaut, die Klimaforschung Auch die geologische Forschung Die Katastrophenforschung weil so im weitesten Sinne vom Weltall quasi von der Fernerkundung bis zum Boden, bis zu den Arbeitsgruppen die an dem Boden arbeiten.

00:26:58: Haben wir alles ausgebaut?

00:27:00: Gestern oder heute Morgen ist von Kuruya ein neuer Erdbeobachtungssatellit ins All geschlossen worden.

00:27:07: Ein weiterer muss man sagen einer der noch mal Wetterextreme überwachen soll und das Wettüberwach also nochmal natürlich besser arbeitet.

00:27:17: Wir haben ein riesiges Netz an die Überwachungssysteme installiert.

00:27:20: Schon vor Jahrzehnten und seit vierzig Jahren wird diese Warnung, dass der Himalaya eine besonders bedrohte Region ist durch Gletscherschmelze, die wird seit Jahrzehnten kommunizieren.

00:27:31: Vor vierzig Jahre etwa haben wir auch den Weltklimarat gehabt mit seinen Berichten damals... für Furore schon gesorgt hat.

00:27:39: Inzwischen gibt es ja sechs Berichte, kommt bald der siebte Bericht wo das dann auch immer zusammengefasst ist und wir berichten das hier als Journalisten dann immer wieder.

00:27:46: Wir berichten nicht nur auf Konferenzen sondern immer wieder auch wenn Publikationen kommen tausende von Wissenschaftlern die jedes Jahr publikieren.

00:27:54: Allein ein Weltklima-Bericht Zehntausende Studien, dreißigvierzichttausend Studien die in so einen Klimabericht einfließen von tausenden von Wissenschaftlern weltweit.

00:28:04: Das heißt wir haben ein riesiges Netz.

00:28:06: das ist das was ich meine mit... Wir haben das Warnsystem denn die haben damals schon gewarnt wenn wir nicht dieses Problem an der Wurzel anpacken und dann passiert es nämlich der Klimawandel Dann passiert es.

00:28:17: Und jetzt kommt das Mitwetter extremen Die Hitzewellen Ist ja das gleiche Phänomen

00:28:22: Genau, und das ist praktisch so ein übertragender Sinne dieses Wahnsystem.

00:28:25: Nur was ich mich jetzt gefragt habe ist die Konsequenz daraus müsste doch jetzt sein... Wir kommen vielleicht gleich nochmal auf den Klimaschutz.

00:28:32: ja aber jetzt sind wir nun mal in der Situation Und die Kosequenz da raus müsste ja praktisch ein echtes Wahnssystem nicht ein Warnsystem im übertragenen Sinne sein sowie du das beschreibst Das wird von der Gefahr wissen sondern praktisch auch Ja, Systeme die eine konkrete Katastrophe verhindern können.

00:28:51: Was gibt's denn da?

00:28:53: Wird da genug gemacht?

00:28:54: Ja also wie gesagt es sind Wissenschaftler im Himalaya die solche Gebiete installieren.

00:29:00: Es gibt staatliche Programme.

00:29:01: das Nepal hat ein staatliches Programm zur Überwachung von Gletscher sehen, die haben Wetterstützstationen ausgebaut, Pegelstationen ausgebaute.

00:29:10: Das Gleiche passiert in den Alpen.

00:29:12: natürlich noch viele Dichte alles nicht Dimension kleiner vom Geologie her und der Geografie aber es passiert.

00:29:19: diese Wahnsysteme werden natürlich versucht man zu installieren gerade wenn sie in der Nähe von besiedelten Gebieten ist.

00:29:26: Aber dieses Wahnssystem ist eigentlich nur da.

00:29:30: Wie soll man sagen?

00:29:31: Um dann die Serien heulen zu lassen, wenn es so weit ist.

00:29:34: Und dann kann man hoffen, dass die Evakuierung schnell genug passiert.

00:29:37: und das wissen wir nicht ob schnell genug passiert.

00:29:39: Es ist eben...es passiert jetzt.

00:29:41: im Himalaya ist es eben nicht schnell genug Passiert.

00:29:43: Man hat die Leute weglaufen sehen.

00:29:45: Die haben wahrscheinlich was gehört.

00:29:46: Da sind die Serienen angegangen.

00:29:48: Ich weiß es nicht ich habe keinen Ton gehabt bei diesen Videos aber ich glaube, dieses Frühwarnsystem ist berichtet worden.

00:29:55: Das ist jedenfalls installiert und das intakt war.

00:29:58: Es hat die Katastrophe nicht verändert.

00:30:00: Das Problem ist doch eigentlich, dass man diese Frühwarnsysteme und das ist der Clou bei Frühwahrensystemes wie bei der Abschreckung im Militärischen.

00:30:08: Der Clou ist, dass sie eigentlich nicht brauchen sollte.

00:30:11: Wenn man weiß, dass sich immer stärker braucht, dass Sie immer notwendiger sind und dass Sie nicht versagen dürfen.

00:30:19: Dass Sie eigentlich immer stärkere ausgebaut werden, verdichtet werden müssen, vernetzt werden müssen... Dann heißt das, dass es immer teurer wird.

00:30:26: Diese Sache kommt uns ungeheuerteuer zu stehen.

00:30:29: Deswegen finde ich nicht die notwendige Lösung und eine gute Lösung.

00:30:35: auch aus Wissenschaft der Perspektive gibt's da ja auch wirklich Fortschritte was die Überwachung angeht Die Vernetzung der Daten aus dem Weltraum mit den Geologie-Daten vor Ort Und den Sensoren die eingebaut werden.

00:30:47: Auch da gibts da immer neue Sensoren, die auch eine höhere Sensibilität haben.

00:30:51: Aber es sind eben Es ist nicht wie bei Erdbeben oder einem Vulkanausbruch, wo quasi keine Vorhersage möglich ist.

00:30:58: In dem Fall kann man sagen es gibt eben gewisse Gebiete und das können diese Hochrisikogletscher sehen dazu die werden irgendwann ausbrechen.

00:31:06: Das ist offenbar so!

00:31:08: Gut aber was wäre denn jetzt die richtige Reaktion drauf?

00:31:13: Weil klar man kennt das Risiko.

00:31:15: Man muss aber mit Risiken kalkulieren.

00:31:18: Man kann sie nicht ganz ausschließen, also die Leute ... man könnte das ... soll man da wegziehen oder so.

00:31:23: Das kannst du ja auch nicht machen.

00:31:25: Also, man lebt mit diesem Risiko und man versucht damit umzugehen, dass man eben diese Frühwarnsysteme installiert.

00:31:32: Aber was wäre denn?

00:31:34: Ich verspreche Sie, wir kommen gleich noch mal zum Klimaschutz.

00:31:36: Ja!

00:31:36: Aber was ist jetzt konkret die richtige Reaktion?

00:31:40: Ein Baustopp in gefährden Tälern, die Verlagerung von Infrastruktur?

00:31:45: Wie soll man mit diesem Risiko leben?

00:31:47: Nach welchen Kriterien will man das denn beurteilen, wo es einen Baustopp geben soll.

00:31:51: Das ist ja bei uns schon schwierig, haben wir Himalaya auch.

00:31:54: da wird natürlich trotzdem gebaut.

00:31:56: also die hydrologischen diese schönes Beispiel, die Wasserkraftwerke gebraucht werden auch im Himalaja-Wasserkraftwerk, die natürlich eine billige und auch noch eine schonende Energiegewinnung Die muss natürlich in solchen Teelen.

00:32:10: Und wo dann solche Kraftwerke gebaut werden, zielen Menschen?

00:32:13: Da leben auch Menschen!

00:32:14: Da leben ja auch die Arbeiter.

00:32:17: In diesem Tal, das betroffen war, war eine Baustelle für ein Wasserkraftwerk.

00:32:22: Das kann man nicht machen.

00:32:24: Man kann einen Baustopp oder eine Bauregulierung ... Das würde das Problem ... In der kurzen Zeit, in der es gelöst wird, muss gar nichts lösen.

00:32:32: Das Problem ist in der Tat, dass wir Das wird dann wahrscheinlich... Also ich bin ja nun auch kein Politiker.

00:32:38: Ich bin ja wie du, wir sind ja Journalisten!

00:32:41: Wir berichten, wir denken darüber nach was wäre das Beste was man machen könnte.

00:32:44: aus meiner Sicht vielleicht interessiert mich interessiert jetzt was du darüber denkst.

00:32:48: also aus meiner sich ist völlig klar dass man die Sachen der Wurzel angehen muss und dann wird das Problem nämlich auch gelöst.

00:32:56: und da sagen auch die Glatziologen das Problem lässt sich nur lösen entweder die Gletscher schmelzen alle ab dann nehmen wir das alles in Kauf.

00:33:01: war sein Katastrophen passiert Auch die Folge?

00:33:04: Probleme Ja.

00:33:05: Die Folgeprobleme betreffen nicht nur die Katastrophen, die Erdrutsche und die Lawinenrutschen und Sturzfluten, sondern es betrifft eben auch den Wasserversorgung oder man kann dagegen arbeiten.

00:33:21: Und das kann man immer noch – die Zeit hat man jetzt noch dagegen zu arbeiten!

00:33:25: Für mich, weil du hast angesprochen, was meine Meinung nach ist... Wir befinden uns nun mal in der Situation, in der wir uns befinden.

00:33:32: Und es gibt eben diese großen Gefahren und man muss praktisch mit dieser Gefahr leben.

00:33:39: meiner Meinung nach aktuell ja.

00:33:41: Wir leben ja praktisch in der echten Welt und ich kann natürlich niemandem im Himalaya sagen wie er damit leben soll.

00:33:49: Ich würde mir nur denken dass es praktisch nicht schaden kann die Frühwarnsysteme, die du erwähnt hast.

00:33:56: So etwas wie Beobachtung.

00:33:58: Also man kann da gar nicht genug praktisch das erforschen und ich praktisch darüber im Klaren werden wo die Gefahren sind und das dann eben permanent zu beobachten.

00:34:07: Das wäre die Lösung, die ich hätte für dieses Problem.

00:34:10: aber ich nehme mal an und auch weil ich dein Artikel eben deinen Aufmacher da gelesen habe.

00:34:15: Du siehst es vielleicht ein bisschen anders, weil was mich eben auch so ein bisschen mir zu denken gegeben hat... Stellt diese Katastrophe da in eine Reihe ganz andere Dinge, die man erst mal gar nicht auf den ersten Blick damit in Verbindung bringt?

00:34:29: Okay gut.

00:34:29: Der instabile Weißhorn Gletscher oben oberhalb von Randa in der Schweiz klar.

00:34:34: Die Gletscherkatastrophe von Platten okay das sind noch Sachen die man da in Verbindung bringt aber du verweist eben auf die Rekordschmelz in den Alpen.

00:34:41: Extreme Meerestemperaturen ja ein physikalischen Nachweis des Klimawandels im Nordatlantik Wasserkrise im Westen der USA also das sind alle Sachen die du da erwähnt Und das ist die Klimaveränderung, die du da siehst.

00:34:54: Das ist

00:34:54: die Klammer von allem!

00:34:56: Aber warum gehört das jetzt dazu?

00:34:59: Weil der Klimawandel das Problem ist, weil wir über die Probleme sprechen müssen.

00:35:03: Wenn mein Auto nicht funktioniert dann kann ich darin rumschustern und kann so weit es möglich ist versuchen zu reparieren.

00:35:10: wenn sich die Ursache nicht weiß fahre ich erstens ein unschönes Fahren.

00:35:14: Es kann immer stehen bleiben wie ich weiß nicht die Ursachen und es kann in eine Katastrophe führen.

00:35:20: Es ist der Klimawall, wir kennen die Katastrophen.

00:35:23: Wir kennen die katastrophenen Ursachen!

00:35:26: Und das ist ja so wirklich auf eindimensional zurückzuführen auf den Klimawallen.

00:35:32: und warum ich diese anderen Naturphänomene sage jetzt mal sind gar nicht nur Katastrofenphänomen wie du gesagt.

00:35:39: wissenschaftliche Studien die da auflaufen bei uns Tonnenweise, wirklich megatonnenweise inzwischen Belege dafür dass eben der Klimawandel alles verändert.

00:35:51: Der Fingerabdruck des Klimawandels ist in der Tiefsee des Nordatlantiks.

00:35:55: Da ist überall da auch im Himalaya natürlich zu sehen, da ist ein Hitzewellen zu sehen und so weiter.

00:36:00: deswegen habe ich das... Ist das der Kern meines meiner Thesees?

00:36:05: Die Erderwärmung muss gestoppt werden.

00:36:07: Sobald die Erderwerbung gestopt ist, ist das Problem gelöst.

00:36:10: Das ist die Aussage von Wissenschaftlern, genau.

00:36:14: Und diejenigen, die sagen okay wir leben, wir müssen damit leben wie du jetzt.

00:36:19: Die haben natürlich ein starkes Argument.

00:36:21: Wir haben gar nicht die Möglichkeiten finanziell politisch.

00:36:24: Wir müssen uns alle abstimmen.

00:36:26: und so weit es gibt viele Argumente, die dagegen sprechen das Problem als solches zu lösen.

00:36:30: Sie haben ein eigenes Problem dass sie selber quasi nur Reparatur, nur Heftpflaster überall drauf geben Und drunter, wuchert ein Riesenkrebs und am Ende kollabiert das System.

00:36:46: Es gibt einen Multiorganversagen.

00:36:48: Am Ende kollobiert das system und dann ist das Problem nicht gelöst.

00:36:51: Und bis dahin kann man natürlich gut leben!

00:36:53: Also ich kann mit Heflasstern gut leben.

00:36:55: Ich kann unter Umständen alles tun was ich will.

00:36:58: Sieht nicht mal so schlimm aus Aber am Ende ist es halt... Und da sind, ich habe eine Studie noch gar nicht genannt in diesem Artikel.

00:37:07: Der mir gestern auch in die Hände gefallen ist über den Permafrost.

00:37:09: Eine ganz aktuelle Studie aus Communications, Earth and Environment werde ich auch verlinken.

00:37:15: Die ganz wichtig ist meiner Meinung nach auch gerade dem Zusammenhang weil sie untersucht eben die Auftautzonen in den Polen also Nord-Südpol an der Arktis und in den Hochalpine-Regionen.

00:37:28: Und die Hochalpinregion sind die sehr am meisten gefährdeten, da ist die Gefahr besonders groß.

00:37:32: das sind.

00:37:33: insgesamt hat man hundertsechseinfünfzig Messstaaten, Messstation mal ausgewertet über die letzten Jahrzehnte und es hat sich gezeigt in den letzten Jahren jahren, jetzt spreche ich nicht von Jahrzehn, im letzten Jahrzenten hat sich die Auftauschung dort wo der Boden Im Hochalpine-Gebirge, wirklich im Sommer auftaut.

00:37:53: Früher war es permafrost heißt ganzjährige Fohren.

00:37:58: Und jetzt ist diese Auftausschicht gewachsen und zwar um rund zehn Zentimeter in den Alpen, jetzt zehn Zentimetern pro Jahr!

00:38:08: Mächtigkeit, zehn Zentimeter pro Jahr nimmt nach unten hin die Auftautzone quasi zu.

00:38:14: Am Schildhorn am Schweizer Schildhorn sind es dreizehn Zentimeter das ist quasi der höchste Wert.

00:38:19: aber wir sprechen wirklich pro Jahr.

00:38:22: das heißt Boden, der Untergrund, der Fels taut auf.

00:38:27: Der Fels öffnet sich, es gibt Spalten, es dringt Wasser ein und damit wird das ganze System instabil.

00:38:32: Und dann muss so was passieren wie jetzt auch passiert ist?

00:38:35: Dann muss sowas passieren!

00:38:36: Also die Notwendigkeit, das ist physikalisch

00:38:39: gar nicht...

00:38:40: Das ist keine große Arbeit da braucht man nicht studiert haben um das zu begreifen können dass natürlich völlig destabilisiert wird.

00:38:46: und das geht jetzt so schnell, als das eigentliche Thema jetzt nicht der Klimawandel als solches ist.

00:38:53: Jetzt ist das Thema die Beschleunigung des Klimawandels.

00:38:56: Dass diese Dynamik, die es entwickelt hat offensichtlich?

00:38:58: Ja

00:39:00: als letzten Punkt vielleicht noch.

00:39:02: Was mich immer so ein bisschen ratlos zurücklässt bei solchen Diskussionen ist... Ich habe ja gesagt ich will niemandem irgendwie jetzt vorschreiben was er machen soll oder irgendwelche Ratschläge geben oder sowas.

00:39:15: dazu bin ich gar nicht in der Lage.

00:39:16: aber es ist ja nun mal so dass relativ wenig Leute Von dem, was wir jetzt besprechen.

00:39:22: Gletscher schmelzen und solchen Gletschern abbrüchen.

00:39:26: Im globalen Maßstab sind das einige Leute aber keine Riesenmenge die davon betroffen ist.

00:39:33: Aber das Problem, dass du beschreibst, ist ein globales Problem.

00:39:36: Das hast du ja auch wunderbar beschrieben und es muss eine globale Lösung fast her.

00:39:41: Und wenn ich mich in so jemandem reinversetze der jetzt praktisch lebt irgendwo und von einem Gletschar bedroht ist... Also ich würde dazu wahrscheinlich neigen jetzt nicht meine Energie in Appelle an die Welt zu investieren, sondern praktisch meine Haut zu retten und zu gucken dass sich wie ich lokal praktisch was lösen kann.

00:40:00: Und lokal das sind dann eben selbst wirksamer praktisch Schutzmechanismen und so weiter.

00:40:04: Also siehst du da einen Widerspruch.

00:40:07: oder vielleicht, das ist eigentlich der Fall von dieser alte... Der wird ja künstlich auch manchmal gemacht zwischen Klimaanpassung und Klimaschutz.

00:40:14: Aber trotzdem, wenn ich in so einer Situation wäre, wäre bei mir die Anpassung auf der Agenda höher als der Schutz?

00:40:20: Ist er ja inzwischen ganz neutral gesprochen!

00:40:23: Also wirklich, da muss ja jetzt gar nicht Partei sein für den Klimaschutz.

00:40:26: Sondern das ist die Beobachtung in den letzten Jahren.

00:40:29: und warum ist die Klimaanpassung so dominant geworden?

00:40:33: Weil die Probleme größer werden ganz offensichtlich.

00:40:36: Inzwischen wären ja die Warnsysteme selbst schon als Klimaanpassen betrachtet.

00:40:40: Warn-Systeme.

00:40:41: Es wäre gut wenn es so wäre weil dann wären sie möglicherweise auch finanziert, weil KlimaanPassungen wird finanzieren wie Klimaanlagen auch.

00:40:47: also es hat was Gutes wenn die Klima Anpassung.

00:40:50: Und das war schon immer ein großes Thema für die Klimawissenschaft.

00:40:55: Und jetzt reden wir, weil wir im Wissenschafts-Podcast sind, da reden wir über die Wissenschaft.

00:40:59: Für die Wissenschaft war die Anpassung schon in den neunzigern Jahren, in den achtziger Jahren.

00:41:02: Im ersten Bericht des Weltklimarats war das schon ein Thema noch sehr unterbelichtet, weil man noch diese physikalischen Mechanismen nochmal klarmachen musste oder sich klar machen musste auch ob das wirklich so dramatisch werden kann wie es dann in einzelnen Papers beschrieben worden ist.

00:41:20: Und seitdem hat sich halt wahnsinnig viel getan.

00:41:23: Das kann ich voll nachvollziehen.

00:41:25: und ich glaube auch, es gibt Mechanismen die als so eine Art Selbstregulation in Kraft sitzen.

00:41:30: Es gibt zum Beispiel die Beobachtung und es gibt auch Studien darüber.

00:41:35: Auch eine neue Studie das in Florida in bestimmten Gebieten nicht mehr gebaut werden kann weil diese Biete nicht mehr versicherbar sind.

00:41:44: Die Häuser sehen nicht mehr Versicherbar dann bauen die Leute nicht mehr drauf.

00:41:48: Über solche Marktmechanismen kann man sowas natürlich auch regulieren.

00:41:52: Man muss über viele Möglichkeiten suchen, um gewissermaßen auch möglichst viele Menschen zu schützen.

00:42:01: aber ich glaube halt man kann bestimmte Dinge und das wäre mein Fazit eben nicht ausklammern.

00:42:08: und das ist über das was wir jetzt nicht gesprochen haben.

00:42:11: die Wasserversorgung, die Trinkwasserversorgungen im Himalaya für fast zwei Milliarden Menschen.

00:42:17: Ist vom Gletscherwasser des Himalayas abhängig ohne dass werden die ein Problem haben.

00:42:24: und dann, er habe nicht die Technologien im Moment um dieses Problem zu lösen.

00:42:28: Bei uns ja auch ein Riesenproblem, die hydrologischen Kreisläufe Stichwort Nahrungsmittel erzeugen also die Wasserkreisläufe alles was daran anschließt.

00:42:36: das ist ein Faktor.

00:42:37: und dann noch einen Fakt der ich jetzt zum Schluss rein bringe und nur zum Antisan vielleicht für irgendeine Nachfolge Sendung quasi Das ist Albedo Indem wir nämlich diese Eisflächen verlieren Gibt es einen Rückkopplungsmechanismus und die Erwärmung beschleunigt sich?

00:42:55: Der ganze Prozess bekommt noch mal zusätzlich Dynamik.

00:42:59: Das heißt weniger Albedo, mehr Sonnenenergie, die aufgenommen wird... ...und das gibt dann diese katastrophalen Ausmaße.

00:43:05: ich glaube halt weil ist auch wirklich eine historische Zeit in der wir leben jetzt Geologisch betrachtet eine historische Zeitleben.

00:43:13: Das kommt jetzt nicht von mir, sondern das kommt von Klimawissenschaftlern, von Paul Kotzen und vielen Nobelpreisträgern nach ihm die das beschrieben haben weil es so ist glaube ich.

00:43:22: deswegen muss man halt auch wirklich mal historische Schritte wählen und so ein historischer Schritt war Paris dieser Klimaschutzabkommen.

00:43:30: Jetzt geht's darum umzusetzen und zwar möglichst schnell umzusetzten.

00:43:34: meiner Meinung

00:43:35: nach Gut Joachim.

00:43:37: Das war ein Fazit und ein Ausblick auf einen vielleicht kommenden Podcast, ich glaube das ist auch der richtige Zeitpunkt diese Folge zu beenden.

00:43:45: wir bedanken uns fürs Zuhören und bitten sie aber wenn Sie Anregungen haben Kritik auch äußern wollen oder Lob es auch immer gern gesehen dann tun Sie das über wissenschaftetfz.de Wissenschaft FZ.de Und wir gucken... Ich guck auf die Uhr Aber ich gucke auch auf mein Zettel.

00:44:04: Wir empfehlen doch noch mal die Sonntagszeitung, weil es wirklich tolle Sachen sind.

00:44:09: Es sind wirklich toller Artikel, die wir diese Woche haben.

00:44:13: Ganz aktuell auf der aktuellen Seite geht's um die Zuckersteuere und um die schwierige Frage den Effekt der Zuckersteuer – also die schwierigen Aufgabe, den Effektern an Zuckersteuern zu vorherzusagen und dann aber auch zu messen.

00:44:26: Auf der Seite eins hat Frau Kusebikowski etwas Spannendes geschrieben über Cyanobakterien werden vielen eher als Blaualge im Bewusstsein sein und also ein Ärgernis, wenn man in Badessee will.

00:44:40: Da hört man dann immer wieder ja, Badesseen werden gesperrt.

00:44:42: Frau Kösbikowski hat das Porträt einer missverstandenen Lebensform aufgeschrieben.

00:44:52: Das muss ich dir gar nicht sagen, aber es gibt das Leben auf der Erde, gibts gar nicht.

00:44:56: Ja so wie wir's kennen.

00:44:57: also das ist ein wahnsinnig interessantes Artikel.

00:44:59: Ich guck mit ganz neuen Augen auf die blaue Alge und auf der Doppelseite steht der IKNOBEL-Preis an dieser Nobelpreis für witzige oder interessante kuriose Forschung und Johanna Kurutschik hat auf der Doppelseite nicht nur die interessantesten Auszeichnungen aus den letzten Jahren sich angeguckt, sondern auch Studien aus diesem Jahr gesammelt.

00:45:22: Also sie schlägt den nächsten Ignorbel-Preisträger vor – auch sehr spannend und vor allem witzig!

00:45:28: Das ist unsere nächste Ausgabe und uns beiden bleibt nun übrig, uns jetzt zu verabschieden und fürs Zuhören noch mal zu bedanken.

00:45:34: Ja vielen Dank, tschüss!

Über diesen Podcast

So spannend kann Wissenschaft sein: Verständlich und anregend sprechen die F.A.Z.-Wissenschaftsredakteure Piotr Heller und Joachim Müller-Jung sowie die Feuilleton-Redakteurin Petra Ahne im Wechsel mit Gästen über aktuelle Themen und Studien, die ein breites Publikum interessieren. Thematisch umfasst dies alles von Natur und Klima bis KI und digitale Welten, Medizin und Ernährung, Hirnforschung, Weltraum und kurioses Alltagswissen bis hin zu wissenschaftspolitischen Zukunftsfragen, die insbesondere auch junge Menschen betreffen.

Jeden Freitag erscheint eine neue Episode.

Alle Folgen können jederzeit auch hier angehört werden: https://www.faz.net/podcasts/f-a-z-wissen-der-podcast.

Anregungen, Themenwünsche und Feedback nehmen wir gerne per E-Mail mit dem Betreff „Podcast Wissen“ an wissenschaft@faz.de entgegen.

von und mit Frankfurter Allgemeine Zeitung

Abonnieren

Follow us