00:00:04: Petra, weißt du was für ein trauriges Datum der Montag war?
00:00:08: Der neunzwanzigste Juni.
00:00:10: Dem Höhepunkt... ...der Jungs Nezeweller?
00:00:17: Ein Tag der Rekorde, der Höchstemperatur-Rekorde.
00:00:20: Aber das meinst Du wahrscheinlich nicht!
00:00:22: Aber es nah dran.
00:00:23: Es sind Temperaturekorde gewesen an dem Wochenende.
00:00:27: aber der neun zwanzig Juni war ein ganz besonderer Tag in den Schweizer Alben Ein Tag, den wahrscheinlich trotzdem niemand wahrnimmt.
00:00:35: Das ist der Gletscherschwundtag.
00:00:38: Der Tag, nämlich an dem die Gletscher die gesamte im vorigen Winter angesammelte Schneemasse wieder verloren haben und dann schmelzen die Glettscher.
00:00:48: Vor zehn Jahren war das übrigens noch Mitte August und eigentlich müsste dieser Tag im Oktober liegen.
00:00:55: Und damit sieht man wie schnell die Glretscher dahin schwinden.
00:01:00: Alpengletscher gehen verloren und darum wird es heute im FAZ Podcast Wissen gehen.
00:01:07: Was bleibt vom Eis?
00:01:08: Fragen wir, was kann gerettet werden und wie passiert das?
00:01:12: Mein Name ist Joachim Müller-Jung.
00:01:15: ich bin Wissenschaftsredakteur der FAZ und FHS und gegenüber mir virtuell, wie ich auch weil ich aus Lindau quasi zugeschaltet bin, mir gegen Übersitz in Berlin meine Völtonkollegin Petra.
00:01:29: Arne.
00:01:30: Ja, Petra.
00:01:32: Was weiß man über die Folgen der Hitzewelle?
00:01:35: Wie wir sie jetzt erlebt haben, wie wir sie vielleicht auch nächste Woche noch mal erleben.
00:01:38: Vielleicht nicht ganz so krass aber doch auch wieder Hitze.
00:01:41: was weiss man über den Folgen Der Hitzewille für die Gletscher?
00:01:46: Gehört hat man natürlich nicht so viel.
00:01:48: von denen ist ja auch klar dass das erstmal um die gesundheitlichen folgen Für die Menschen geht hier auch enorm waren.
00:01:55: Aber ja auch auf die europäischen Alpengletscher hat sich diese hitze natürlich dass dieses Tauwetter, das dann den Schneeschmelzen lässt.
00:02:04: Das reichte bis sehr weit nach oben.
00:02:06: also du hast es ja gerade schon gesagt was auf dem Gletscher noch an Schnee lag war damit aufgebraucht.
00:02:11: Das haben jedenfalls Schweizer Forscher so eingeschätzt die sich Gletschern in der Schweiz angeschaut haben.
00:02:17: Das heißt von dem Moment an, du hast grad gesagt Gletszerschwundtag ging es an die Masse der Gletscha selbst Und die Schneeschicht, die normalerweise die Gletscher eben noch eine Weile schützt bis sie dann aufgebraucht ist.
00:02:34: Die war sowieso schon ziemlich dünn in diesem Jahr weil es wenig geschnallt hat.
00:02:38: In den Schweizer Alpen gibt's ja zum Beispiel auch Kletcherfriedhöfe inzwischen einer jedenfalls den ich kenne und in anderen Ländern Island gibt es auch Kletscherfriedöfe.
00:02:48: Wie steht das um die Glettscher ganz allgemein?
00:02:51: Genau solche Gletschervriedhöfe sind ja... auch medial wirksam, symbolisch geschaffen worden um ein bisschen die Aufmerksamkeit dahin zu lenken weil die Gletscher ja auch ein Symbol, ein wichtiges Symbol für den Klimawandel geworden sind.
00:03:08: Es gibt ja wenig Bilder dafür und das haben wir jetzt wieder gemerkt bei der Erhitze des Es ist halt Hitze, es ist halt Sommer.
00:03:14: Also man sieht das ja eigentlich nicht dass da was außer Kontrolle geraten ist und für die Gletscher die uns hier am nächsten sind also von Deutschland aus ist die Situation natürlich dramatisch.
00:03:26: Die Alpengletscher werden wohl bis zum Ende des Jahrhunderts alle weg sein.
00:03:31: haben sie auch das einzige deutsche Gletscheregebiet das es gab der nördliche Schneefärner bei der Zugspitze.
00:03:38: der ist ja in diesem Jahr erst aufgelöst worden.
00:03:42: Das gibt es nicht mehr in dieses Skigebiet und das ist eben einer von vier deutschen Gletschern, ja die deutschen Blätter haben innerhalb von den letzten zwei Jahren mehr als ein Viertel ihrer Fläche verloren.
00:03:57: und bei der Erderwärmung von bis zu drei Grad nachdem er aussieht, hast du mich ja erst korrigiert?
00:04:03: Ich wollte erst schreiben zwei Komma sieben in dem Text.
00:04:05: Dann hast du gesagt nein muss mal drei schreiben.
00:04:07: also bei dieser Erderwärmung da wird es in vielen Regionen der Welt keine Gletscher mehr geben.
00:04:12: Zwar hunderttausend gibt's ja noch sehr ganz schön viel aber dann sind nur noch die Hälfte.
00:04:17: Ja und das entscheidende ist ja eigentlich für dass nur das Eis verloren geht, sondern dass damit eben viel mehr noch verloren geht.
00:04:27: Ich meine wenn ich von Lindau hier am Bodensee quasi rüber gucke zu den Alben dann sehe ich natürlich jetzt im Juni-Juli noch die Schneekuppen quasi auf den Nordzeiten.
00:04:38: aber es ist natürlich so dass das natürlich wenn diese Schneemassen dir Wassermassen sind in Prinzip und die Eismassen auch Wassermassen sind wenn sie verloren gehen dann geht viel mehr verloren.
00:04:53: Dann hat der Bodensee nämlich ein Problem und der Reinhardt einen Problem, die Wasserversorgung in vielen Ländern hat halt ein Problem.
00:04:59: Und das Problem ist ja hier noch auf einer ganz anderen Basis wie jetzt zum Beispiel in Asien wo zwei Milliarden Menschen quasi vom Schmelzwasser der Gletscher leben.
00:05:17: Die ganze Wasserversorge ist abhängig davon.
00:05:20: Das finde ich ja insgesamt auch noch, nochmal viel dramatischer als diese reine Verlust an Eis.
00:05:27: Aber man muss auch sagen mit dem Eis geht natürlich auch wenn man das geophysikalisch betrachtet dann geht natürlich da auch eine Struktur verloren die für das Klima, für die Atmosphäre und fürs ganze System wichtig ist nämlich Albedo, der Rückstrahlkraft, Eiswasser, Schnee strahlt mehr Sonnenlicht wieder zurück ins Weltall.
00:05:55: Es kommt weniger Energie, wird absorbiert vom Boden von der Erde und damit ändert sich auch der Energiehaushalt in den Alpen, wo das passiert.
00:06:07: Also es ist schon vieldimensional das Problem.
00:06:10: Und dieses Multimodale, dieses Problems, dass wir gerne übersehen ... Das sieht man natürlich nicht, wenn man rausguckt!
00:06:17: Und weil das so ist weil es sich so viel ändert auf einmal quasi und relativ kurze Zeit.
00:06:23: Da gibt es ein Projekt über das, hast du hier in Fötung einen schönen Artikel geschrieben?
00:06:28: Denn werden wir natürlich auch verlinken.
00:06:30: Erklär mal kurz was es damit auch sicher hat.
00:06:33: Das Projekt heißt Ice Memory also Eisgedächtnis und dessen Mission ist... Also wenn wir die Gletscher schon nicht retten können, dann wollen wir wenigstens Stücke von ihnen retten solange es geht und zwar für künftige Generationen von Wissenschaftlern.
00:06:50: Wir wollen Eisbohrkerne retten das sind so Stangen, die so fünfzehn Zentimeter Durchmesser haben, die man aus dem Eis dreht mit einem Bohrer der Hohl ist.
00:07:00: und damit diese Eis-Bohrkärner die man als Gletschern weltweit gewinnen will und teils auch schon geworden hat, damit sie ganz sicher sind bringt man die nicht in einen Kühlraum, wo man ja nie weiß ob es nicht mal ein Stromausfall gibt.
00:07:16: und dann sind plötzlich zehn Grad.
00:07:17: Und dann ist das Eis weg?
00:07:19: Nein!
00:07:20: Die Initiatoren des Projekts haben gesagt wir bringen sie an einen Ort an dem es durchgehend eiskalt ist minus fünfzig Grad kalt ist und dass eine Höhle aus Eis, die wir selbst bauen werden und zwar in der Antarktis.
00:07:32: Da sind sechs wissenschaftliche Institutionen beteiligt, an denen zu Gletschern geforscht wird In Italien, in Frankreich und in der Schweiz.
00:07:40: Also all die Länder, die auch viele Gletscher selbst haben.
00:07:45: Und ja... Die haben da gerade losgelegt und es ist sehr spannend!
00:07:48: Eigentlich geht's ja nicht um das Eis.
00:07:51: Selbst auch an dem Fall gehts ja um andere Dinge noch viel mehr?
00:07:55: Ja genau, also das wirklich Faszinierende ist dass Gletschers eben nicht nur gefrorenes Wasser sind, sie sind vielmehr, man kann sagen Kronisten bestimmte Ereignisse, Archive in denen Schicht für Schicht sauberlich Informationen abgelegt sind.
00:08:13: Also das passiert schon wenn die Gletscher entstehen Wenn der Schnee entsteht, der mal Teil des Gletschers wird.
00:08:22: In diesem Schnee verfangen sich dann schon beim Runterfallen oder auch schon beim Entstehen in der Wolke so kleine Partikel.
00:08:31: Die fütten sich in der Atmosphäre Und die setzen sich in dieses Kristallgitter von den Schneeflocken oder legen sich eben mit dem Schnee ab, wenn er dann unten ankommt.
00:08:42: Wenn der Schnee dann so eine luftige Decke auf dem Gletscher bildet und das können verschiedenste Spunelemente sein.
00:08:49: Das können Sofate sein, Pollen, Schwermetalle, Ruß... ...und die verweisen alle auf etwas was passiert ist oder was zu der Zeit in der Gegend vorhanden ist, also Sulphate zum Beispiel verwiesen können auf einen Vulkanausbruch verweisen.
00:09:07: Die werden dann in die Luft geschleudert.
00:09:09: Rus kommt wenn es irgendwo gebrannt hat.
00:09:12: Wald brennt das sollte im Pollen fliegen hier rum wenn es Vegetation gibt oder auch durchweg.
00:09:17: in den Gletschern finden sich Plutoniumisotope diesen übrig von dem Atombaumtest der fünftiger Jahre Und ganz, ganz wichtig in diesem lockeren Schnee, der sich auf den Gletscher legt.
00:09:30: Da befindet sich auch
00:09:32: Luft
00:09:33: und wenn der Schnee dann nach und nach zu Eis wird, dann wird diese Luft mit gepresst und konserviert.
00:09:40: Das ist eben der Grund warum Gletsche vor allem als Klimaarchive bezeichnet werden.
00:09:44: ja weil sie denn jeweiligen CO-Zweige halt zum Moment des Schneefalls dokumentieren wie genau diese Luft eingeschlossen wird.
00:09:53: Das hören wir jetzt mal in den Worten von Thomas Stocker, das ist ein Schweizer Klimaforscher der auch lange Co-Vorsitzender einer zentralen Arbeitsgruppe beim Weltklimarat war und der jetzt der Vorsitzende von Eismemory ist.
00:10:18: mit jeder Jahresschicht etwas mehr zusammengedrückt.
00:10:22: In diesem Schwamm hat es eben noch Luft und irgendwann wird diese Luft eingeschlossen, das heißt wir haben ein ganz natürliches
00:10:31: Betrobungssystem
00:10:33: der Natur dass
00:10:35: uns
00:10:36: Luftproben abschließt und dann schließlich in diesem Eis einlagert.
00:10:45: Das ist
00:10:46: der heilige Grau bei diesen Eisborkernen.
00:10:49: Tatsächlich wurde an den Eisbockern nachgewiesen, wie die Verbrennung fossiler Energieträger durch den Menschen den Kohlendioxidanteil in der Atmosphäre vergrößert und dass die aktuelle Erderwerbung eben im Menschen gemacht ist.
00:11:02: Weil dieser rasante Anstieg, den es in den hunderttausenden Jahren so vor nicht gab, genau auch mit der Industrialisierung begann.
00:11:10: Ja da gibt's übrigens eine ganz spannende neue Studie dazu Weil wir wollen ja auch mal gerne was Neues damit einbauen.
00:11:17: In diesem Podcast.
00:11:18: er ist noch nicht veröffentlicht, weil er wirklich ganz frisch ist.
00:11:20: Ein Bericht im Ego-Archiv das ist eine große Zeitstufe.
00:11:25: der geophysikalische Zeitschrift werden wir natürlich verlinken und da ist eine Attribution Studie, eine globale Attributionsstudie gemacht worden.
00:11:32: genau zu der Frage Ist der Gletscher Schwund auf diesen CO² Anstieg?
00:11:37: Der in den Kernen danach gewesen ist dann zurückzuführen?
00:11:41: und das Ergebnis?
00:11:42: Ich würde dich nicht überraschen, Petra.
00:11:43: Wir überraschten mich überhaupt nicht und überrascht viele andere auch nicht aber es ist wirklich so zu einundneunzig bis achtundneinzig Prozent ist das was wir an Gletscherschwund erleben erlebt haben in den letzten Jahrzehnten auf den menschengemachten Klimawandel zurückzuführen.
00:12:02: Also diese Aufheizung der Atmosphäre wird sich unmittelbar aufs Eis aus und jeder, der eiskauft, der Eis ist Soft-Eis oder auch Bällchen als weiß sofort warum da.
00:12:14: so ist es einfach.
00:12:15: diese Wärme die lässt eben das Eis schmelzen und das ist jetzt quasi auch handfest nachgewiesen.
00:12:22: Das ist wissenschaftlich verbürgt und damit kann man sagen ja auch daran wirkt der Mensch mit.
00:12:29: Diese Daten, die da eingeflossen sind, spielen ja auch bei den Klimamodellen immer eine ganz wichtige Rolle.
00:12:34: Die Klima-Modelle leben auch davon... oder sagen wir so ...die Klima Modelle sind für uns wichtig weil sie ja auch abbilden müssen was da passiert.
00:12:42: also ich bin ja wenn ich dann über diese Studien wie jetzt über die berichte.
00:12:46: zwischendurch das sind ja quasi im Wochenrhythmus erscheinen solche Studien nicht nur zu den Gletschern aber insgesamt zu Klimamodellen.
00:12:54: und da muss man sagen die Klima modelle müssen immer öfter angepasst werden.
00:13:00: Aufgrund neuer Daten, auf Grund neuer Entwicklung nicht nur Archive aber eben quasi aufgrund neurer Daten müssen die Modelle angepassten werden und das zeigt dass hier im Moment gewissermaßen eine akute Situation eingetreten ist, eben vor allem für die Gletscher.
00:13:18: Und bei den Gletschern ist es ja so dass da eben auch ein riesiges Archiv drin ist.
00:13:23: Du hast es ja schon gesagt und das ist natürlich für die Klimamodelle, Ja, für die Einordnung des momentanen Klimamandels in diese Klimageschicht, in die Palio-Klimatologie ganz wichtig.
00:13:38: Also die Hocke ist die Kurve, die berühmte, die eine Zeit lang für Furore gesorgt hat weil sie gezeigt hat dass eben in diesen letzten Jahrzehnten quasi dieser enorme exponentielle Anstieg der Temperatur stattgefunden hat.
00:13:52: das ist zum großen Teil und davor war es mehr oder weniger flach Delinie Das ist mehr oder wenige auch auf die Daten aus Den Eisburg-Kern und zurückzuführen, das ist das was du im Prinzip jetzt gerade beschrieben hast.
00:14:07: Ja ich finde ja dieses Bild des Archivs sehr spannend davon vom Völton kommen, mit dem Völtern Blick.
00:14:17: Weil das ja eigentlich ist so ein Archiv, es ist ja eine menschliche Kulturtechnik, Dinge zu sammeln und zu ordnen und aufzuheben.
00:14:25: Da steckt immer so eine Absicht dahinter und auch eine Perspektive.
00:14:28: Man hat hier einen Ziel mit diesem Archiv.
00:14:32: also kann man ja fast sagen, es macht erst der Mensch das Eis zum Archiv.
00:14:37: Weil er eben in seinen wissenschaftlichen Methoden diese ganze Information entlockt.
00:14:42: und jetzt in der Arktis werden die ganzen einzelnen Archive zusammengeführt zu einem größeren, dass dann auch wirklich alle Merkmale eines zielgerichteten Archives hat weil man sammelt nicht wahllos Eiskerne, man sammelte bestimmte.
00:14:58: Ich möchte noch mal einen Oton von dem Thomas Stocker einspielen, denn er benutzt noch mal ein anderes Bild.
00:15:08: In den letzten zwei Tausend Jahren
00:15:10: sind
00:15:11: immer wieder Bibliotheken abgebrannt.
00:15:14: Das passiert einfach und jedes Mal wenn das passiert ist einen riesen
00:15:18: Schock.
00:15:19: Das macht
00:15:20: Headlines
00:15:21: rund
00:15:21: um die Welt.
00:15:21: Die Leute sind betroffen.
00:15:23: diese Betroffenheit geht wirklich tief runter Wenn eine Bibliothek abbrennt, niemand spricht von Religion oder Grenzen oder sonst wegen kulturellen Befindlichkeiten.
00:15:38: Das ist etwas das die ganze Menschheit betrifft wenn man eine Bibiothek abbrennt und dieses Aching nicht verloren geht.
00:15:46: Ich habe aber schon ein Gedeckter verloren gehen.
00:15:52: Und eigentlich ist es dasselbe!
00:15:54: Also der Thomas Stocker, der spricht eben von einer Bibliothek.
00:15:58: Und das Tragische ist ja beim Eis, es ist eben das fragilste dieser natürlichen Archive.
00:16:04: Nicht nur das Eis, dass so viele Informationen speichert.
00:16:07: Es gibt ja auch andere Orte an denen die Natur quasi ihre eigene Geschichte notiert in stratigraphischen Schichten.
00:16:14: Das passiert ja auch im Sedimenten von Seen oder am Grund des Meeres und im Sedimenten oder in Tropfsteinen, Korallen... Aber nur im Eis steckt eben diese Originalluft aus vergangenen Zeiten, ja Tausend- oder Hunderttausende oder sogar eine Million Jahre alte Luft.
00:16:30: aber schmilzt das Eis?
00:16:32: verpuffen diese winzigen Bläschen und vermischen sich mit unserer Luft sind unwiderbringlich
00:16:38: weg.
00:16:38: Ja, deswegen sind sie auch so wichtig!
00:16:41: Man muss natürlich auch sagen dass gerade diese Archive die du jetzt alle genannt hast und natürlich auch der Eisarchiv missbraucht werden in der aktuellen Debatte auch von Wissenschaftlern zum Teil missbraucht werden, weil sie bewusst falsch interpretiert werden.
00:16:58: Weil diese Kurven über die ich gesprochen habe, die die Klimamodelle zeigen – also quasi den Temperaturverlaufzeigen oder den CO-Zweifelaufzeichen – dann regelrecht in Kampagnen eingearbeitet werden um zu widerlegen dass wir eine besonders starke Erwärmung erleben was nun an vielen Stellen schon gezeigt worden ist und belegt worden ist, was eigentlich unwiederbelegbar ist.
00:17:25: Aber trotzdem wird es natürlich auch dieser gesellschaftlichen Debatte missbraucht wobei man natürlich einwenden muss und das muss man einschränken bei der Nutzung dieser Archivdaten in den Klimamodellen.
00:17:37: Es ist ja so dass diese Archive wenn man einen Eisbohrkern von einem Gletscher rausholt Den Archivier dann hat man eine punktuelle Messung quasi Mehr nicht.
00:17:50: Eine punktuelle Messung an dem Ort und nicht über den ganzen Alpen, man hat in den Orten wo das gilt für die Antarktis genauso, dass gilt für Kölner diese riesigen Polaren Eisgletscher genau so.
00:18:03: Man hat immer nur lokale Messdaten und lokal kann das Klima sehr wohl abweichen vom globalen Klima gerade wenn es auf den Eisschildern große Eismassen gewissermaßen über der Luft liegen.
00:18:17: da sind die ganzen Atmosphärenregime, die Meeresströmung auch um diese Gletscher rum.
00:18:26: Die machen ein ganz anderes Klima.
00:18:27: deswegen sind diese Archive über die wir jetzt sprechen ja so geeignet auch um Futter zu bieten für eben Klima-Leugner-Thesen, das ja nun gibt.
00:18:43: Wobei ich Thesen ist eigentlich der falsche Begriff.
00:18:45: Ich habe gelernt man muss eigentlich mütend sein weil es eigentlich wirklich keine Thesen sind sondern einfach nur Hauptung.
00:18:52: Aber du hast jetzt eine Institution in Venedig nämlich die Universität von Venedik besucht und genau dir mal diese Ice Memory dieses Ice Memory Projekt mal genauer anzusehen.
00:19:04: erzählen wir
00:19:06: Ja, ich wollte mir das einfach mal genau erklären lassen und auch sehen was passiert denn bei so einer Eiskerne.
00:19:12: Analyse ist ja so dass bei Eismemory immer zwei Eisbohrkerne gewonnen werden.
00:19:19: der eine ist für die Einlagerung in der Antarktis bestimmt und einer wird dann sofort analysiert.
00:19:24: damit die Wissenschaftler von morgen quasi die Ergebnisse von heute so als Referenzwerte haben.
00:19:31: Und als ich da war, da wurde gerade ein Eisbohrkern aus Spitzbergen ausgepackt vom von einem Gletscher der heißt Holte d'Alfronna.
00:19:39: Den hat man schon vor drei Jahren herausgeworden, im Jahr und zwanzig.
00:19:44: Ich habe dort am Institut für Umweltwissenschaften auch einen jungen Wissenschaftler getroffen, der an dieser Expedition dabei war.
00:19:51: Da habe ich auch einen Eindruck bekommen wie Aufwendig, das ist so ein Eisbockherz zu gewinnen.
00:19:57: Also es muss ja immer ein ganzes Team anreisen mit sehr viel Equipment und die Gletscher, die man sich ausgeguckt hat, sind auch nicht gerade um die Ecke.
00:20:05: Die sind auf Berggipfeln in Bolivien oder in der Schweiz oder in Asien.
00:20:09: Manchmal kommt man nur beim Hubschrauber dahin oder die Kisten mit dem Eis müssen hinterher im Hubsschrauber abgeholt werden.
00:20:15: Man kann sie ja nicht runter tragen.
00:20:17: Dieser Holte Dalvona, der ist vergleichsweise niedrig gelegen auf tausend Metern Und das zehnköpfige Team ist erst nach Spitzbergen geflogen.
00:20:28: Dann ging es in den Motorschlitten weiter, dann musste mit Radarmessung eine geeignete Stelle gefunden werden.
00:20:35: Dann wurde das Camp aufgeschlagen und fing man an zu bohren.
00:20:38: Dann musste die Stelle gewechselt werden denn plötzlich war man auf Schmelzwasser gestoßen was ein schlechtes Zeichen für den Gletscher als Ganzes denn auch dieser Holte da vorne schmilzt, aber eben auch für den Eisborkern.
00:20:50: Denn dieses Schmelzwasser zerstört diese kostbare Signatur als hat man wieder von vorn angefangen und das Ganze bei eisigen Temperaturen und Stürmen und Eisbeeren und die ganze Aktion halt vier Wochen gedauert also ist schon ein immenser Aufwand.
00:21:03: Und hat es geklappt am Ende?
00:21:05: Ja, hat geklappt!
00:21:06: Am Ende wurden zwei Eisbalkerne in Kisten mit dem Schiff auf die Reise geschickt Und der eine wartet jetzt in einem Kühlhaus darauf, dass es weitergeht in die Antarktis und der andere wird jetzt am Institut für Umweltwissenschaften der Universität von Wunedig untersucht.
00:21:25: Von dem stand dann gerade als ich da war so eine große Portion im Kühlraum, der ein normales Labor eingebaut ist mit großen Scheiben.
00:21:36: Da kann man reingucken, wer drin arbeitet.
00:21:38: Man kann aber nur mit Funkgerät kommunizieren, da sind es minus zwanzig Grad drin.
00:21:42: also wer darin arbeitet hat auch immer dicke Jacke an und dicke Schuhe und der Eisgern wurde gerade für die Untersuchung vorbereitet.
00:21:49: das heißt aus dem Kern wurde noch mal ein Kern rausgeschnitten um sicher zu gehen dass es da keine Verunreinigung gibt.
00:21:54: durch das ganze hin und her jetzt was mit dem schon passiert ist den Transport dass das Ergebnis verfälschen könnte.
00:22:01: ja dann geht so an die verschiedenen Analysen Und für die meisten wird das Eis dann so ganz vorsichtig geschmolzen, also so ein drei Zentimeter pro Minute.
00:22:10: Von diesem Schmelzgerät gehen dann ganz viele dünne Schläuche nach außen raus aus dem Kühlraum weil man dann mehrere Untersuchungen eben gleichzeitig machen kann.
00:22:20: Also man fängt das Gas auf.
00:22:23: Das ist ja eben ganz wichtig.
00:22:24: und dann noch über die Isotope des Wassers kann man bestimmen was waren damals eigentlich für eine Temperatur als dieser Schneefiel?
00:22:30: Ja von diesem speziellen Eiskern Du sagst, man hat ja immer nur Momentaufnahmen.
00:22:34: Es gibt Informationen die haben eigentlich fast alle Eis vor keine weltweit bestimmte besonders dramatische Vulkanausbrüche oder eben diese Atombommentests.
00:22:43: aber es gibt eben auch und das ist auch extrem wichtig so lokale Informationen.
00:22:47: und da will man eben bei dem Spitzbergen Gletscher herausfinden wie Waden vor etwa dreihundert Jahren in soweit zurück geht.
00:22:57: dieses Eis?
00:22:57: Das ist nicht so alt!
00:22:59: Wie weit hat sich denn da das Meer-Eis ausgeweitet.
00:23:03: Jetzt wird es ja immer weniger, auch in den kalten Monaten.
00:23:07: und wie war das denn damals?
00:23:09: Also auch das kann man über eine bestimmte Konzentration jetzt von Natrium feststellen und kann da Rückschlüsse ziehen.
00:23:17: also viele komplizierte Untersuchungen werden um das Eis herum veranstaltet.
00:23:23: Wie weit ist man denn?
00:23:23: in der Antarktis gibt es die Speicher schon?
00:23:26: Es gibt den Speicher, der wurde im Januar eröffnet.
00:23:32: Ganz große Sache also.
00:23:34: mit einer Live-Schaltung war alles sehr feierlich hatte mir das angeschaut und ja die ersten beiden Eisbohrkerne wurden in Kisten hineingetragen.
00:23:42: viele Kisten weil sie sind ja lang die sind ja ... Hundert, zweihundert Meter, da müssen die natürlich kleingeschnitten werden und füllen dann viele Kisten.
00:23:49: Da wurden sie also reingetragen.
00:23:52: Der war jetzt einer aus der Schweiz und einer aus den französischen Alpen.
00:23:55: Ja, und die liegen in so einem fünf Meter Breiten- und thirty-fünf Meter langen Eishöhle.
00:24:03: Die ist tausend Kilometer im Landesinneren, wie es ganz nah bei einer Forschungsstation der der italienisch-schweizerischen Forschungstation, ne, der französe italienische Forschungstation Concordia zusammenarbeit mit den Wissenschaftlern dort, die da dann ja immer für Monate oder ein Jahr sind ist diese Eishülle entstanden und dazu wie sie gebaut wurde.
00:24:27: das ist nämlich irgendwie ganz faszinierend.
00:24:29: Da hören wir jetzt noch mal den Professor Thomas Stocker schütteln dann das weg,
00:24:48: geschweißte Schneegut wieder oben drauf lassen.
00:24:52: Das
00:24:52: sintern und
00:24:56: verreisen.
00:24:57: Dann haben sie,
00:24:58: wenn Sie den Blumen ausnehmen, ihren Iglu sozusagen.
00:25:01: Das ist eine extreme elegante Methode
00:25:02: Low-Cost und kann schnell
00:25:03: hergestellt
00:25:12: werden.".
00:25:12: Man hat also ne Schneise so mit Wänden man will ja aber auch ein Dach haben und das macht man, indem man diesen Hohlraum mit einem riesigen Ballon füllt.
00:25:22: Und darauf den Schnee wieder schippt wie gesagt hat und ihn hart werden lässt.
00:25:26: Dann lässt man die Luft wieder raus aus dem Ballon und er hat die Höhle mit Konstant minus Zweiundfünfzig Grad.
00:25:35: Okay erzähl mir mal von welchen Gletschern sollen denn noch Eiskerne eingelagert werden?
00:25:42: Also wir haben jetzt mal zwanzig im Blick insgesamt.
00:25:45: Das sind welche an denen meist sowieso geforscht wird, dann ja an denen weil sie interessante Informationen bergen.
00:25:51: es ist aber auch Kosten sparen sich quasi an Expeditionen so Beteiligen die es dies schon gibt denn das ist eben sehr sehr aufwändige Sache.
00:26:01: die bereits gewonnen Eisbohrkerne, die kommen aus Tajikistan und Russland.
00:26:07: Aus Südamerika, aus der Schweiz Frankreich Italien.
00:26:09: Der nächste, der jetzt schon darauf wartet in die Antarktus gebracht zu werden ist auch Südamérica.
00:26:15: also für die zehn, die jetzt da in Wartestellung sind hat man zehn Jahre gebraucht.
00:26:20: das ist also in der Hinsicht ein langfristiges Projekt.
00:26:24: Und die sollen alle in hundert Jahren noch darlegen?
00:26:27: Genau!
00:26:28: Das ist die Idee Und die Frage, wie das gelingen kann.
00:26:33: Nicht nur dass sie da noch liegen sondern auch zugänglich sind und der Gedanke für eine Nachwelt und Wissenschaftler zu bewahren.
00:26:43: Da sucht man nach einer Art Trägerschaft in einer Verwaltungsform sozusagen ein Modell zu finden.
00:26:54: Das hat sich Thomas Stocker vorgenommen für die Zeit seines Vorsitzes.
00:26:58: Ich werde jetzt
00:26:59: natürlich konfrontiert
00:27:01: mit
00:27:01: Fragen, die weit über die Wissenschaft hinausgehen.
00:27:05: Das tun.
00:27:06: die Frage beispielsweise, wen gehört denn dieser
00:27:09: Kern?
00:27:11: In fünfzig Jahren in diesem
00:27:12: Tag ist
00:27:13: behaltbar Zugriff
00:27:14: auf diesen Kern bei er und wer kann den begroben?
00:27:19: Wer stellt sicher, dass dieses Archiv
00:27:22: auch in fünfzig Jahre noch richtig
00:27:24: gemanagt wird?
00:27:25: Gibt es eine
00:27:26: internationale
00:27:27: Ordnisation, gibt es ein
00:27:28: Treaty?
00:27:29: Es sind alles so Gedanken und Überlegungen, die wir uns jetzt machen.
00:27:32: Neben den üblichen Überlegung einer Stiftung
00:27:39: haben wir hier das Geld kommt.
00:27:41: Ja, Eismemory ist nämlich als Stiftungen organisiert.
00:27:45: Die sind natürlich ständig um Geldgeber bemüht.
00:27:47: also es gibt immer wieder vierte sich private Spender, die sagen Wir wollen helfen!
00:27:51: Das ist ein tolles Projekt, wir wollen dieses Erbe mit bewahren.
00:27:56: Die UNESCO, also die Organisation der Vereinten Nationen unterstützt das Projekt auch.
00:28:00: Aber jetzt nicht finanziell haben sie ja auch nicht die Möglichkeiten und von dem Kulturerbe dass die UNESCO bewahrt.
00:28:07: da unterscheidet sich das Projekt ja auch darin dass es nicht nur darum geht etwas aufzuheben sondern es soll eben auch genutzt werden können.
00:28:14: Also Wissenschaftler sollen da rein dürfen später mal und quasi beantragen wir brauchen jetzt hier ein Stück für diese Untersuchung und dann können die das mitnehmen.
00:28:25: Das ist auch der Unterschied zum Beispiel zu dem Saatgutlager auf Spitzbergen, wo es ja schon Parallelen gibt.
00:28:31: also es gibt ja schon auch andere so weltumspannende Archive.
00:28:37: da liegen ja die Samen unzähliger Nutzpflanzen, die dann im Fall einer Katastrophe quasi wieder zum Keimen gebracht werden könnten.
00:28:43: aber da gehören die Samenen dem Land dass sie eingeliefert hat und das die Idee bei Ice Memory gehört als so eine Art Erbe der Menschheit.
00:28:54: Ja und ich finde das ja auch ganz toll, dass es solche Archive gibt und die gibt's ja auch schon länger.
00:29:02: du hast ja schon angedeutet wie viele Archive.
00:29:05: die Wissenschaft selbst profitiert wahnsinnig davon aber wir ahnen ja glaube ich heute noch gar nicht wie sehr die künftige Wissenschaft davon profitieren wird für viel Generation nach uns profitieren werden.
00:29:21: Also ich meine jetzt nur KI-Mann betrachtet, KI wird ganz entscheidend damit arbeiten mit solchen Archiven und den Daten aus diesen Archiven.
00:29:32: Diese Archive lassen sich ja auch wieder verwenden.
00:29:34: also man kann Daten neue Daten zusätzlich nochmal gewinnen Aus diesen Archifen Und man kann dann KI füttern und wir wissen gar nicht welche Möglichkeiten es irgendwann geben wird auch noch feinere Informationen, noch mehr Informationen quasi und noch feinnere Schlüsse aus diesen ganzen historischen Daten die da eingeschlossen sind zu ziehen.
00:30:02: Und deswegen ist es wichtig und dass es solche Archive gibt finde ich.
00:30:08: Es ist wichtig das das auch finanziert wird.
00:30:11: Das ist ja oft ein Problem das langfristige die langfristig Finanzierung auch zu sichern.
00:30:18: Und es ist wichtig, eben um später mit Big Data wirklich großen Datenmengen zu arbeiten und wissenschaftlich da auch noch was rauszuschöpfen.
00:30:29: Was zu profitieren davon?
00:30:31: Und die Entwicklung wie wir sie jetzt abzeichnen... quasi auch dann noch besser abschätzen zu können.
00:30:39: Die KI wird da, glaube ich ganz entscheidend dabei helfen.
00:30:41: hat man heute wenn man so Archive besucht vielleicht gar nicht so im Blick.
00:30:45: aber die Wissenschaftler die rechnen natürlich fest damit
00:30:50: genau die sagen natürlich wir wollen das auch machen damit die Möglichkeiten die wir noch gar nicht haben ausgeschöpft werden können.
00:30:57: also weil in den letzten vierzig Jahren ist sie Forschung hatte nicht nur mit den Eiskern solche unglaublichen Sprünge gemacht und das wird natürlich in den nächsten vierzig Jahren genauso sein.
00:31:08: Und dann wäre es ja noch mal dramatisch, wenn die ganzen Erkenntnisse, die man haben könnte, nicht mehr gewonnen werden können weil das Material nicht mehr da ist.
00:31:19: Ich finde das ganze Initiative aber auch aus einer übergeordneteren Perspektive so faszinierend Weil darin eigentlich mehrere Facetten so zusammenkommen, dessen was unser Mensch sein Raus macht und muss mal ganz groß zu fassen.
00:31:35: Einmal dieses Gedankenlose, die Unfähigkeit vorausschauend zu denken und zu handeln.
00:31:42: also wir zerstören... weil wir gerade in bestimmten Mechanismen drin sind, die eben auch sehr angenehm sind.
00:31:49: Für unsere Lebensweise zerstören wir Teil des Planeten, die nie rückholbar sind und die Gletscher verschwinden.
00:31:55: Und wo wir wissen es wird auch konkrete Auswirkungen haben auf die Verfügbarkeit von Wasser ja aber die Kraft schnell zu handeln ist irgendwie nicht da und zugleich isst er aber wahnsinnig viel Voraussicht und Umsicht der Gedanke an Generationen die erst kommen die Energie, diese Idee wirklich werden zu lassen.
00:32:17: Der Mensch kann ja alles in Bewegung setzen um zu retten und zu bewahren.
00:32:22: Da gibt es auch viele Beispiele aus dem Naturschutz.
00:32:24: Man muss immer beides sehen also man kurz davor ist einer Menschheit mal zu verzweifeln.
00:32:28: da muss man auch diese Seite sehen und das finde ich zeigt Ice Memory ganz anschaulich.
00:32:33: Ja
00:32:33: absolut und das sind wir quasi jetzt wieder am Anfang Petra die Sensibilität die es braucht So was einzurichten, so etwas zu unterhalten und nicht bewusst zu machen wofür man das auch tut.
00:32:48: Ist völlig klar, da stimme ich dir hundert Prozent zu!
00:32:50: Ich glaube wir sind jetzt... wenn du erlaubst mache hier einen Strich runter Petra und wird vielleicht noch ein kleinen Hinweis geben auf die kommende Sonntagszeitung.
00:33:00: Das machen wir ja gerne bei uns im Wissenschaftspotkast Weil es halt diese Woche auch so einen schönen Bezug zum Klima und zu unserem Thema hat, wir haben nämlich eine Doppelseite über Eis.
00:33:11: Und zwar über das essbare Eis.
00:33:14: Über das Eis was jeder lebt wenn's außen heiß ist.
00:33:18: Über veganes Eis.
00:33:19: Warum?
00:33:20: Wieso?
00:33:21: Und weshalb ist er auch wirklich gut schmeckt und warum ist auch in Mode gekommen ist
00:33:26: z.B.?
00:33:28: Und wir werden uns auch mit der Hitze beschäftigen.
00:33:29: Auf der Schlussseite, nämlich wird der Kollege Frey sich mit dem Sommer dieses Jahr beschäftigen soweit man es schon kann und man kann es wie wir wissen weil wir jetzt stecken quasi im Hochsommer in Juni so war das im Juni schon hoch sommer.
00:33:46: also dass wir da nochmal aufarbeiten.
00:33:49: und wir haben auf der eins einen sehr interessanten Text über ein ganz dubiosen Schwarzmarkt, der in Deutschland entstanden ist um das Thema Hartransplantation.
00:34:00: Offenbar gibt es da außerhalb der regulären Wege und ärztlichen Fachkliniken die es ja auch gibt und Fachleute, die kennen wir, die gibt es dem Bereich natürlich in Deutschland auch aber gibt es eben einen Schwarz Markt, dass sich offenbar entwickelt hat was ganz Neues.
00:34:24: Ja und dann würde ich sagen, wenn Sie Fragen haben, liebe Hörer.
00:34:28: Wenn Sie Kommentare haben zu dem Thema Und wenn sie natürlich auch Vorschläge haben, dann gerne eine E-Mail wie immer an wissenschaftetfz.de Stichwort Podcast Dann kommt das bei uns an und dann werden wir das gerne auch aufgreifen, die eine oder andere Idee auch einbauen Natürlich als Thema.
00:34:50: Das kann gerne auch ein Thema mit aktuellen Bezug sein.
00:34:53: in diesem Fall Damit sage ich.
00:34:55: Und ich auch!
00:34:56: Tschüss.
00:34:56: Tschüss, Joachim.
00:34:57: Tschüs, Peter.