F.A.Z. Wissen

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00:00:04: Vom nächsten El Nino zu hören, das hatte bislang fast etwas Beruhigendes.

00:00:09: Ist wieder einer im Anzug ändert sich das Klima und der Mensch hat damit zur Abwechslung gar nichts zu tun.

00:00:16: Diese alle paar Jahre wiederkehrende Klimaschwankungen haben ganz natürliche Ursachen.

00:00:19: Sie ist lange bekannt.

00:00:21: Ihre Bezeichnung stand wahrscheinlich schon aus dem siebzehnten Jahrhundert.

00:00:25: El Ninho des Christkind.

00:00:26: so natten Fischer das Phänomen dass zum einen oft zur Weihnachtszeit ihre Netze plötzlich leer blieben Und zum anderen sie ziemlich ungewohnte Fische entdeckten, die es eigentlich in den Tropen gab.

00:00:37: Das handelte sich um Fischer in Peru muss man dazu sagen.

00:00:41: Seit einigen Wochen ist nun viel von einem mega Monster oder Super El Nino die Rede und das hat dann doch etwas Beunruhigendes.

00:00:52: Extremereignis braut sich zusammen Klima-Monster erwacht oder Pazifik Riese formiert sich.

00:00:59: Das sind Überschriften, wie es sie in den vergangenen Tagen wieder gehäuft gab.

00:01:03: Denn die amerikanische Wetterbehörde NOAA hat die Wahrscheinlichkeit des Eintretens eines besonders starken El Nino in diesem Jahr gerade noch einmal nach oben korrigiert.

00:01:13: Grund für uns beim FAZ Podcast wissen wir etwas genauer hinzuschauen.

00:01:18: Was steckt dahinter?

00:01:19: Wie gerechtfertigt sind solche Überschwriften?

00:01:22: Warum ändert sich an vielen Punkten der Welt das Wetter wenn vor der südamerikanischen Küste das Meerwasser wärmer wird?

00:01:29: Und hat das alles inzwischen vielleicht doch mit dem Klimawandel zu tun?

00:01:34: Mein Name ist Petra Ahne, Redakteurin im Völter und der FHZ.

00:01:37: Und all diese Fragen werde ich nun meinem Kollegen Joachim Müller-Jung stellen.

00:01:40: Experte nicht nur für die Menschen gemachten Klimaveränderungen.

00:01:44: Hallo Petra!

00:01:45: Hallo Joachime.

00:01:46: Joachine was kommt denn da auf uns zu?

00:01:48: also ist es was kommt so ungewöhnlich dass sich nur mit solchen extremen Vokabular wie Monster oder Super El Nino beschreiben lässt?

00:01:57: Naja, ich finde es super ja gar nicht so super.

00:02:00: Aber Godzilla El Nino find' ich besonders wunderbar!

00:02:05: Also das ist ja nur die Übertragung schlechthin.

00:02:08: Ja Monster Super Ultra Godzilla El Niño.

00:02:13: Man merkt eh...die Wissenschaftsgemeinde auch die Metrologen sind durchaus alarmiert.

00:02:23: also eine Alarmstimmung soll das ja nun auch vermitteln.

00:02:27: Ziel dieser Sache Aufmerksamkeit zu wecken und Sensibilität vielleicht auch zu weckern, was auch nicht schlecht ist.

00:02:34: Denn das, was wir jetzt in den letzten Wochen sehen können – was wir auf unseren quasi Desktop-Computern dann auch sehen können in großen Karten – ja es ist zumindest in meiner Zeit hier in der Wissenschaftsredaktion selten passiert.

00:02:54: Vergleichbar Ende der Neunziger, sieben- neunzig- achtenneunzig gab es so ein großes Klimafenomen El Nino schon mal also eine Wärmeanomalie im Pazifik und die war auch sehr groß.

00:03:06: Es war auch ein strong very strong El Nio.

00:03:10: Und jetzt sind wir noch einmal bei dem Namen.

00:03:12: das ist die Kategorisierung.

00:03:16: bis eben super, very strong gibt es Kategorien.

00:03:19: Super ist eine Kategorie die fällt eigentlich schon raus aber die wird bei Fachleuten auch verwendet.

00:03:24: Super El Nino gibt es und das sind eben diese El Ninos bei denen Werte und da komme ich gleich vielleicht nochmal drauf zurück Werte gemessen werden über zwei Grad über normal.

00:03:36: Also die zwei Grad Anomalie plus zwei Grad muss man natürlich sagen, weil so mein Wärmeanomalie geht im Pazifik, im Zentralpazifik da wird das gemessen und wenn es über zwei Grad zu einem bestimmten Zeitpunkt über eine gewisse Zeitraum gemessen wird dann sagt man super El Nino!

00:03:53: Und das passiert eigentlich relativ selten in den letzten zwanzig dreißig Jahren allerdings auffallend öfter.

00:04:00: Okay, also mit zwei Grad meinst du die Meerestemperatur oder die Ohrflächentemperatur?

00:04:06: Das sind doch mal von vorn anfangen.

00:04:07: Ob jetzt schwach oder stark was ist das?

00:04:10: Was erklärt uns mal ein El Nino so dass man hinterher mehr im Kopf hat als irgendwas mit Winden und Wassertemperaturen?

00:04:19: Also wenn man es ganz herunterbrechen will dann beschreibt El Nio das im Prinzip was die Fischer damals auch gemerkt haben warme Ungewöhnlich warme Temperaturen im Ostpazifik, an der Westküste Südamerikas.

00:04:38: Vor Ecuador vor Peru vor allem.

00:04:41: Ungewönlich warme temperaturen.

00:04:42: das ist El Nino Laninia, das Gegenstück sollte man hier vielleicht auch einführen.

00:04:48: Laninian gehört auch dazu weil es ein Zyklus ist, Laninialinio wechseln sich ab zwischen auch neutrale Phasen.

00:04:55: Das ist gewissermaßen der Zyklus und daran merkt man dass es ein zügliches Klimafänomen immer wieder auftritt aber unregelmäßig auftritt.

00:05:04: bisher Ja und der Ursprung ist gar nicht so klar.

00:05:08: da ist das Henne-Al problem klar is gemessen wird er im Meer.

00:05:14: Du hast schon gesagt, in den obersten Meeresschichten, wo es sind zweihundert Metern etwa, wird gemessen.

00:05:20: Da gibt es Roboterbojen im Zentralpazifik.

00:05:24: Die sind seit einigen Zeit da und werden auch ausgebaut.

00:05:27: Da gibts auch im Moment Bemühungen das noch ein bisschen stärker zu verdichten damit die Wissenschaft auch noch mehr Daten bekommt.

00:05:34: Roboter bojen, die messen in verschiedenen Schichten die Temperatur auch den Salzgehalt und so weiter, Sauerstoffsättigung.

00:05:43: Also die messen gewissermaßen das Wasser und stellen dann fest dass wenn ein El Nino anfängt aufzutauchen tatsächlich in diesem Bereich im zentralen Pazifik ist plötzlich wärmer wird.

00:05:55: es kommt eine Welle quasi eine Well von Südostasien her also vom West-Pazifik hier diese riesige Strecke über dem Zentraltropischen Pazifik bis eben an die Südamerikanische Küste und diese Mega-Großen.

00:06:13: Und jetzt verwende ich auch diese Superlative, weil ich glaube das sind einfach unfassbare Mengen, die da transportiert werden an Warmwasser, dass sich da aufgebaut hat vor Südostasien und dann transportiert wird quasi mit den Meeresströmungen nach Südamérica quasi.

00:06:29: Das sind schon riesige Mengen.

00:06:31: Angetrieben wird es übrigens – und das ist ganz wichtig für El Nino – getrieben wird das eben auch durch Winde.

00:06:38: Beim Auslösen eines El Nino passiert es so, dass die Passatwinde, die normalerweise die Meerestrebungen eben vor der Küste Südostasien treiben.

00:06:49: Da auch zu Erwärmung führen da, das häuft sich quasi, da tümmt sich das warme Wasser dann auf und diese Passatwinde, die da wehnen, beim Beginn eines El Ninos nach und dann fängt an das System zu kippen.

00:07:04: Und dann kommen diese Wellen quasi zurück, dann kommen auch unter Umständen wie bei einem Super-El Nino eben auch Westwinde dazu.

00:07:13: Die treiben über Monate allerdings ... Das Ganze ist kein kurzfristiger Prozess sondern das ist kein Wetterphänomen, ein wirkliches Klimafänomen dass die treiben quasi diese riesigen Wassermassen Richtung Südamerika Und das sind unglaubliche Energiemengen, die plötzlich vor der Südamerikanschen Küste auftauchen.

00:07:32: Okay aber jetzt möchte ich mal unter euch nur sagen, Hennerei-Probleme.

00:07:35: also ist die Frage wird hier zuerst dieser Wind schwacher?

00:07:39: So dass das Wasser eben nicht wie sonst an der asiatischen Küste bleibt?

00:07:46: oder ist zuerst das Wasser wärmer was es

00:07:48: zu erst... Das ist genau, das ist ungeklärt wo die Ursachen können, die sind unterschiedlich.

00:07:55: Die liegen im Wasser, quasi das ist diese Meeresströmung spielen einen den zentralen Teil weil da die Wärme transportiert wird.

00:08:04: Aber ursächlich dafür ohne diese nachlassenden Passatwinde, die die Meeres Strömungen eher im normalen Zustand, im normalem atmosphärischen Zustand ohne El Nino, quasi vor Südostasien treiben.

00:08:21: Die lassen nach und warum die nachlassen?

00:08:23: Das kann unterschiedliche Ursachen haben.

00:08:24: in dem Fall dieses Jahr wird diskutiert das ist drei Zykline waren die Ende des Jahres Südos Asien auch quasi auch schwer betroffen haben auch wirklich große Wirbelstürme die mehr oder weniger gleichzeitig aufgetreten waren und die haben die atmosphärische Zirkulation so verändert, dass eben diese Passatwinde auch beeinträchtigt war.

00:08:50: Also es geht da um Luftströmung in Pacific Sins Walker Sekulation nennt man das.

00:08:58: Großräumige Luftströmungen quasi über dem Pazifik, die werden gestört.

00:09:03: Dadurch lassen die Passatwände nach und so kommt es ... Gleichzeitig gibt es Westwind und so ist dieses Wasser zurückschwappt, wenn man will von Südostasien vor Südamerika.

00:09:16: Über diese zwanzigtausend Kilometer.

00:09:19: Sind da in diesem rückschwappenden Wasser mitunter auch mal Fischel?

00:09:24: Oder wie erklärt es sich, dass die Fischer festgestellt haben, diese Fische, die wir jetzt im Netz haben gehören ja kennen wir gar nicht.

00:09:31: Und zum anderen überhaupt das sind viel weniger Fische als es sein sollten.

00:09:34: also warum?

00:09:35: Das ist der entscheidende Punkt.

00:09:38: Warum sind weniger Fischen da?

00:09:40: Ganz entscheidend ist Es sind weniger fische.

00:09:43: Dass andere Fische sind Das wird so gewaltig das Problem nicht sein, dass sich jetzt also plötzlich tropische Fische, also warmen, warme liebende Fische plötzlich auftauchen vor Südamerika.

00:09:54: Das wird für die Fischer nicht das große Problem sein.

00:09:56: Das Problem ist eben diese massiven Verluste durch weil keine Fische mehr da sind.

00:10:02: und das hängt damit zusammen, dass im Normalzustand – jetzt kommen wir wieder quasi vor El Nino – kommt eben kaltes Wasser vor Südamerikasch.

00:10:13: der Humboldt-Strom Bekannt auch bei vielen Seefahrern, der kalte Humboldt-Strom vor Südamerika.

00:10:21: Das ist kaltes Wasser, das v.a.

00:10:23: aus der Tiefe und zwar nährstoffreiches Wasser.

00:10:27: Und in diesem nährstoffreichen Wasser im normalen Zustand, dieses nährstoffreiche Wasser nähert viele Fische da... wachsen die Population, da gedeihen sie.

00:10:40: Da gibt es viel Nachwuchs und viel Fisch.

00:10:43: Und wenn diese Warmwassermassen kommen, das sind in der Regel warmes Wasser immer Sauerstoffärmer ist nährstoffarmer in den Regeln auch Oberflächenwasser.

00:10:53: oberste Zweihundert Meter Wenn die mit dieser Kälwinwelle nennen das dann die die Klimatologen Die Kälvinwelle die quasi an der Oberfläche des Pazifik die ersten zwei Hundert Meter Dann Richtung Südamerika strömt.

00:11:09: Dann gehen eben diese Fischschwärme, diese riesigen Fischbestände, die brechen dann

00:11:16: ein?

00:11:17: Gut jetzt haben wir festgestellt also mehr und atmosphäre stehen in Verbindung.

00:11:22: des eines Systemen beeinflusst das andere.

00:11:24: aber was solltet denn jetzt in diesem Moment darauf hin und anscheinend jetzt in den letzten Wochen immer verstärkter dass das ein besonders heftiger El Nino wird?

00:11:35: Und was bedeutet das überhaupt?

00:11:37: Ja, die Warnungen sind schon ein paar Monate alt übrigens.

00:11:41: Die ersten Warnung muss man sagen weil einige, die da einen genauen Blick darauf werfen gemerkt haben ja hier passiert relativ schnell etwas dass der Laninja... Dass diese Kälteanomalie von der ich vorgesprochen habe mit der El Nino sich abwechselt.

00:11:56: Diese Laninia hat sehr stark nachgelassen ist quasi aufgefressen worden von El Nino, und zwar in relativ kurzer Zeit.

00:12:04: Es gab quasi keine neutrale Phase mehr.

00:12:07: Und es kam eben diese Erwärmung die sich relativ schnell ausgebreitet hat den letzten Monaten seit Januar-Februar über den Pazifik und es hat sich da schon in den Satellitendaten In den Messungen auch angedeutet Da passiert etwas das kennt man so nicht.

00:12:27: Fünfzehn, sechzehn war auch so ein Jahr wo auch relativ schnell, relativ große Wassermassen, Warmwassermassen dann nach Richtung Osten getrifftes sind.

00:12:43: Aber das sind In dem Fall dieses Jahr so riesige Mengen auch und so schnell die sich über den Pazifik da bewegen, dass dann auch sehr bald auch Klimaforscher dann Alarm geschlagen haben gesagt haben.

00:12:58: Ja, da müsst ihr euch drauf einschneiden das wird große Veränderungen bringen dieser El Nino weil er doch relativ sich schnell aufbaut.

00:13:05: aber man muss vorsichtig sein denn viele Modelle genau für diese Vorhersagen, wie das denn werden wird.

00:13:13: Und diese Begriffe Monster und Godzilla und Ultra El Nino Berunia gewisse man auf Prognosen auch vorher sagen.

00:13:20: Diese Vorhnersagen sind natürlich Langfristvorhersage die sie mit Einigen Unsicherheiten noch behaft.

00:13:24: Es kann noch etwas passieren in den Pazifik, es können auch die Winde plötzlich wieder aufziehen diese Passatwinde und können quasi das ganze System stören so dass nicht so ein riesiger Warmwasser Pool sich aufbaut vor Südamerika.

00:13:38: dafür spricht im Moment allerdings noch gar nichts.

00:13:41: also ist es sehr sicher dass ein El Nino kommt.

00:13:46: es ist relativ sicher dass das eine starke El Nio sein wird und was bestimmt wie es am Ende kommt sind dann Diese Winde, von denen du gerade gesprochen

00:13:56: hast?

00:13:56: Das können die Windes sein.

00:13:58: Das können Störungen sein, die das System dann erfährt.

00:14:02: Die war jetzt auch noch nicht so im Blick hat.

00:14:04: Das muss man sagen... ...das Aufkommen dieser starken Passatwinde, die dass verhindern könnten, das muss ja dann auch wieder Grund haben.

00:14:13: Viele dieser Zirkulationen, die da im Spiel sind und atmosphärische Zirkulationen, kann man nicht so lange vorhersagen.

00:14:21: Also man hat einen relativ kurzen Zeitraum.

00:14:23: Das heißt, man muss das beobachten wie mit den Hurricane-Saisons im Pazifik oder im Atlantik.

00:14:29: Man hat vorhersagen die Macht man im Frühjahr.

00:14:32: da gibt es dann eine wachsende Wahrscheinlichkeit also eine wachsenen Sicherheit dass die Prognosen auch zutreffen weil man relativ nah ist am Beginn des El Nino und wir sind jetzt definitiv schon am El Ninho anfangen.

00:14:47: Das Phänomen wird sich dann im Laufe des Jahres eben aufbauen bis zum Herbst, im Winter.

00:14:52: Wird der Höhepunkt erreicht November bis Februar-März?

00:14:56: Wird erhöhep Punkt sein und die Auswirkungen werden dann bis ins nächste Jahr dauern.

00:15:00: das ist relativ wie du sagst relativ sicher.

00:15:03: zwei von drei also sixty siebenzig oder seventy Prozent Wahrscheinlichkeit wird angegeben aber die Modelle streuen noch sehr stark weil ihm viele Unsicherheiten immer noch herrschen.

00:15:14: Dann gehen wir doch mal zu diesem Ende des Jahres.

00:15:17: Wir sagen, diese Prozesse zwischen dem Wasser und der Luftwassen sind jetzt in Gang gekommen.

00:15:22: Elinio ist da?

00:15:23: Was passiert dann?

00:15:24: wie?

00:15:24: Wie spüren das die Menschen und wo?

00:15:29: Naja es bespüren eben nicht nur die Fischer in Peru das.

00:15:32: Das ist das Entscheidende.

00:15:33: aber um den Pazifik herum passiert natürlich am meisten.

00:15:36: Das muss man sagen Südostasien Australien wo das Wasser quasi herkommt, wo es wegtrifft in Richtung Südamerika.

00:15:46: Da fehlt gewissermaßen diese Energie, diese gewaltige Energie die da über den Atlantik schwappt Und da fehlt quasi dann die Verdunstungswärme, da fehlen die Niederschläge.

00:15:57: Das heißt er ist dann wahrscheinlich im Laufe des El Ninos und das hängt sehr stark von der Stärke des El Niño ab.

00:16:04: Da ist dann im Laufel der nächsten Monate eben mit Trockenheit zu rechnen.

00:16:08: Waldbrände werden wieder wahrscheinlich ein Thema werden in Indonesien also ganz Südostasien in Australien Gegenteil am anderen Ende des Pazifik quasi Südamerika oder auch Nordamerika Kalifornien.

00:16:21: eher feucht, eher nass, eher starker Niederschlag über Flutung.

00:16:26: Das sind dann diese katastrophenträchtige Passenpotenzialen.

00:16:29: dieses El Ninos ergibt sich dann aus der Stärke auch dieser Veränderungen die da passieren.

00:16:35: Der Verdunstung die dann quasi dafür sorgt dass riesigen Niederschläge dann Südamerika runter kommen übrigens dann natürlich im Bereich Ecuador Peru, Chile vielleicht noch.

00:16:46: Aber das ist so in dieser an der Westküste.

00:16:48: An der Ostküster sieht es wieder ganz anders aus.

00:16:50: da hat man wieder Trockenheit und das hängt eben mit dieser Koppelung von Meer und Atmosphäre zusammen.

00:16:58: wenn diese Atmosphere über dem Atlantik so gewaltig beeinflusst wird und verändert wird dann Auswirkungen, man nennt das Teleconnections.

00:17:07: Dann sind das Auswirkung auch in anderen Regionen der Welt und das betrifft auch den mittleren Ost, also den Nahen Osten.

00:17:13: Das betriffe Europa, das Mittelmeer.

00:17:17: Das Betrifft vor allem eben auch dann Afrika auch und auch da gibt es dann Überflutungen, Trockenheit.

00:17:27: in Südafrika zum Beispiel ist ein Riesenproblem dass vielleicht im nächsten in unserem Winter quasi, wenn dort Sommer ist.

00:17:37: Sich auch verstärken könnte oder wieder zu einer Katastrophe ausgewachsen können.

00:17:42: Es ist ganz vielfältig wie sich das auswirkt.

00:17:45: Das heißt deswegen schaut ja die Welthungerhilfe ganz besorgter drauf.

00:17:49: also wie damals bei den peruanischen Fischern wird das Auswirkungen haben auf Nahrungserträge Ernteerträge.

00:17:57: Es ist ein Welterereignis, es ist ein globales Ereignis und wir müssen uns auch darauf einrichten.

00:18:03: Nicht nur wegen der Nahrungsmittelversorgung und Preise wird natürlich eine Rolle spielen.

00:18:08: dann im Laufe der nächsten Monate und vor allem auch im nächsten Jahr.

00:18:13: Auch das Wetter kann beeinflusst werden?

00:18:15: Das muss nicht!

00:18:16: Direkt werden wir natürlich nicht beeinflußt durch diese gewaltigen Energiemengen die da die da frei werden.

00:18:24: Ich habe einen Meteorologen gehört, der das mal ausgerechnet ... Das kann man natürlich in Terrawart alles auch quasi darstellen aber da kann sich niemand drunter was vorstellen.

00:18:32: er hat es mal schön ausgedrückt.

00:18:34: Es sind etwa ist die Energieproduktion auf der ganzen Erde und das Mal zehn.

00:18:41: Zehn Jahre Energieproduktion der Erde sind gewissermaßen als Energienhalt in diesen warmen Wassermassen die Moment Richtung Richtung Südamerika trifft und davor eben auch dann für diese Unruhe sorgen enthalten.

00:18:58: Das kann man messen, im Moment haben wir sechs Grad Anomalie in diesen oberen, zweihundert Metern vor Peru.

00:19:07: das deutet schon wieder sehr stark darauf hin dass das muss irgendwo frei werden und das wird auch frei.

00:19:13: Das heißt die Energie wird nach oben weg gehen und wird da die Luftzirkulation verändern und das In Europa wettermäßig, metrologisch spüren ist noch gar nicht so sicher.

00:19:26: Da gibt es viel Diskussion darum.

00:19:28: Klar ist in den letzten großen El Ninos dies gegeben hat.

00:19:39: Da gab es die Wahrscheinlichkeit eines Hitze-Sommers ist groß.

00:19:47: Aber eben nicht in dem Sommer jetzt, weil jetzt beginnt El Nino quasi da ist es noch viel unsicherer wie stark sich El Nio auswirkt.

00:19:55: das kann minimal sein aber im nächsten Jahr ist eigentlich mit einem Hitzesommer dann eigentlich zu rechnen und Hitzessummer heißt natürlich dann immer auch Trockenheit in großen Teilen Europas Und eben auch bei uns

00:20:09: Auch in Europa.

00:20:10: Das heißt wie ist denn diese Verbindung?

00:20:11: Wie so ist das?

00:20:12: Weil Der El Nino, die globale Temperatur erhöht?

00:20:16: Oder warum haben wir da möglicherweise den Hitzesommer?

00:20:20: Einerseits das.

00:20:21: Aber das ist ein klimatisches Thema.

00:20:26: jetzt wieder, ob der El Nio die globalen Durchschnittstemperatur erhöhte.

00:20:32: Das ist ziemlich klar.

00:20:33: bei so einem starken El Ninho wird das der Fall sein.

00:20:35: Das war bei jedem Super-El Nio bis jetzt so dass dann ist ein kleinen Ausschlag, minimal.

00:20:41: Ein Zehntel, zwei Zehentel Grad die globale Temperatur erhöht wird.

00:20:45: Ist ja klar bei den Energiemengen, ich habe es gerade gesagt das sind gewaltige Energiemenge, die da frei werden und die sorgen eben auch in der Atmosphäre für mehr Wasserdampf bis Treibhausgas und das treibt die ganze Energiebilanz nach oben.

00:21:00: Das heißt die Temperatur am Ende dann auch die globalen Durchschnittstemperatur aber nicht so gewaltig.

00:21:06: Aber El Nino sorgt eben auch großräumig dafür.

00:21:09: Und das sind diese Luft-Sirkulationen ganz entscheidend, es geht eben bis in die obere Atmosphäre.

00:21:13: Die Chatstreams verschieben sich, sie verändern sich, können die Hochdrucklagen verändern – auch über Europa!

00:21:19: Das ist eben diese Connection, diese Koppelung des Pazifischen Bassards mit dem Atlantik und den indischen Ozean.

00:21:27: Diese Großoziahne, die wir haben, die sind miteinander verschränkt.

00:21:34: wie es viele geahnt haben.

00:21:36: Es gibt jetzt diese Woche ein sehr spannendes Paper, in dem genau das auch noch mal untersucht worden ist, wie man die Vorhersagbarkeit von El Nino verbessern kann wenn man diese großräumigen Verbindungen zwischen Pazifik, Atlantik und einem Indischen Ozean mal in Betracht sieht und in die Modelle einarbeiten.

00:21:57: Aber klar ist, wenn man das betrachtet, wenn wir die mit einbeziehen dann kann man die Vorhersagebarkeit verbessern.

00:22:03: Und zwar dadurch dass man diese Phänomene dann quasi noch diese ganze Erwärmungsproblematik unter Umständen auch verstärken.

00:22:14: Da gab es auch eine interessante Arbeit von letzten Jahr im Herbst.

00:22:19: Das Alfred Wegener Instituten Bremerhaven hat eine sehr spannende Arbeit gemacht Auch zu diesen Verbindungen zwischen den verschiedenen Klimafänomen außerhalb des Pazifik, also die Nordatlantische Oszillation oder der indische Dipole.

00:22:33: Also zwischen den Ozeanbecken diese Oszillation des Klimas, die es da gibt.

00:22:40: Die sind offenbar auch verbunden und möglicherweise bei einer Erwärmung verschränken sie sich noch viel stärker.

00:22:45: Sie synchronisieren sich quasi mit El Nino.

00:22:48: dann sagen die zum Beispiel jetzt voraus ich werde das alles verlinken damit auch die Leute auch das nachlesen können.

00:22:55: wenn das so eintreten würde jetzt rein theoretische Modellierung aber ist klar dann könnte es passieren dass El Nio regelmäßiger Auftritt als bis Jetzt Und dass es möglicherweise auch intensiviert wird.

00:23:10: Die sprechen dann von so einem Peitscheneffekt, der da eintritt.

00:23:13: Genau das wäre meine nächste Frage jetzt gewesen.

00:23:15: an diese Anomalien in der Meerestemperatur die gestiegenen Temperaturen, die Energie, die da in der Atmosphäre ist wie Wetterextreme Das sind ja alles auch Auswirkungen der Treibhausgasemissionen.

00:23:28: Also kann man das überhaupt noch trennen oder verändert sich?

00:23:34: Kann man nicht mehr nur noch sagen, El Nino ist ein ganz natürliches Phänomen.

00:23:39: Sondern die Form in der Auftritt ist vielleicht doch unter dem Klimawandel verändert worden?

00:23:44: Also das es Einfluss hat, ist relativ klar.

00:23:47: dafür gibt es schon sehr viele Anzeichen und würde ich sagen auch gute Evidenz aus den Beobachtungen.

00:23:55: Aber man muss sich einfach klar machen, El Nino gab es schon im siebzehn-achzehn Jahrhundert.

00:24:00: Du hast erwähnt die Fischer, die das bezeugen quasi aber ist nicht nur die Fische.

00:24:05: Es gibt historische Arbeiten, klimahistorische Arbeitende zeigen dass El Nio eben dann sehr auffällig auch damals schon außerhalb des Pazifik also auch in Europa eine Rolle gespielt haben könnte Auch bei Dürren, bei Hungerkatastrophen und so weiter.

00:24:22: Es gab El Nino ohne Klimawandel, es wird ihn mit dem Klimawandel wahrscheinlich verstärkt intensiviert geben.

00:24:28: Das ist so im Moment die Aussage und die Tendenz in der Klimaforschung.

00:24:34: Wir haben ja diese stark beschleunigte Klimaerwärmung erst in... Das sind ja ein paar Jahrzehnte jetzt, die haben wir noch nicht so lange.

00:24:42: Nicht über Jahrhunderte wie sich Klimaprozesse auch verändern.

00:24:45: aber es scheint so zu sein und das ist ja auch physikalisch plausibel dass wenn eben mehr Energie in den Meeren steckt wenn die Ozeane sich erwähren da gibt's wirklich Da gibt es wirklich viel Evidenz, da gibt es keine Zweifel.

00:25:00: Die Ozeane erwärmen sich und sie beschleunigen sich seit zwei, drei Jahrzehnten stark.

00:25:06: Sie verdoppeln sogar was die Erwärmung angeht.

00:25:09: Wenn diese sich erwärben dann sind die Voraussetzungen natürlich dass ich dann solche Klimafenomene die aufbauen sind eben auf Wärme- und Kälteanomalien das sich die auch verändern.

00:25:20: Das liegt auf der Hand.

00:25:21: also Wärmenanomalen werden einfach wahrscheinlicher.

00:25:26: regelmäßiger und sie intensivieren sich unter Umständen.

00:25:29: Aber viel mehr als das kann man im Prinzip noch gar nicht sagen, quantifizieren ist ganz schwer zu sagen.

00:25:34: wir haben jetzt in zwanzig-fünfzig Jahren quasi alle zwei Jahre eine Wärmeanomalie, eine Elinio und der wird dann die Temperatur nochmal um ein halbes Grad hochdrehen.

00:25:48: Das wäre also wirklich vermessen dass das kann keiner das wird wissenschaftlich machen

00:25:52: können um solche Zusammenhänge herzustellen oder auszuschließen zwischen der CO-Konzentration und der Extremität oder Häufigkeit von El Nino, da werden ja Modelle verwendet.

00:26:05: Das ist die Grundlage, die dann in mögliches Szenarien einfließen.

00:26:09: Es werden auch für die zu erwartenden Auswirkungen des Klimawandels genau solches Szenaren entworfen.

00:26:15: Und das ist jetzt mein Übergang zu einem etwas anderen auch sehr aktuellen Thema.

00:26:21: vielleicht noch kurz eingehen möchte.

00:26:22: eines dieses Szenariens wurde vom Weltklimarat gerade zumindest ein bisschen so halb in die Schublade gepackt, was von gewissen Kreisen gleich ziemlich abenteuerlich interpretiert wurde.

00:26:35: Erzähl doch mal was da ...

00:26:37: Ja, das hat ja alle im Moment in dieser Woche jetzt quasi in Atem gehalten.

00:26:42: Also uns natürlich die wir uns mit Klimaforschung beschäftigen.

00:26:45: Es hat das wirklich beschäftigt weil dieser Pseudoskandal und so muss man das nennen ist er übrigens auch im Bundestag genannt worden und ich würde sagen dass würde ich hundert Prozent unterschreiben dass ein Pseudoskandal da aufgebaut wurde der Weltklimarat hätte sein Worst Case-Szenario, quasi den Weltuntergang zurückgezogen.

00:27:03: Der ist abgeblasen der Weltuntergang und solche Geschichten also da ist viel ich würde fast sagen halluciniert worden ohne einfach mal die Grundlagen zu lesen.

00:27:12: und die Grundlage sind folgende.

00:27:14: Der Weltklimarad hat inzwischen übrigens auch reagiert, der Weltkliarad hatte gar nichts zurückgezogen, er hat kein Worst Case-Szenario abgesagt und auch nicht den Weltuntergang abgesagt.

00:27:26: das kann dann natürlich sowieso nicht aber er hat nichts zurück gezogen.

00:27:29: sein Worst case-Scenario ist in einem Prozess der dem IPCC Bericht vorgelagert ist.

00:27:37: Für den IPCC-Bericht, nämlich den siebten Werden-Szenarien entwickeln wie für jeden IPCC Bericht davor – das ist ja so ein Bericht, der kommt alle sechs, sieben, acht Jahre.

00:27:50: und für diesen Prozess werden natürlich aktualisierte Szenarier, aktualisierte Randbedingungen quasi auch verwendet und zwar für die Modelle.

00:28:01: Die Modellen werden neu Also wird neu durchgelaufen, die lässt man neu durchlaufen.

00:28:06: Modelle werden angewendet und sie werden betrieben quasi mit Szenarien.

00:28:11: Und zwar Emissionsszenarier.

00:28:13: Um die ging es jetzt!

00:28:14: Die Frage war ist dieses Worst Case-Szenario RSP eight point fünf?

00:28:20: heißt das ein bisschen technisch aber Eins der ersten Szenarien, die entwickelt worden ist neben den Low-Szenaren, die übrigens genauso unwahrscheinlich waren von Anfang an wie die Worst Case-Scenarien.

00:28:31: Die Worst-Case-Senarien sind entwickelt worden von den Modellierern für die Modelle um die möglichen Veränderungen auf dem Planeten mit einer steigenden und beschleunlichen Erwärmung zu modellieren.

00:28:43: Das hat man gemacht weil man es wissenschaftlich auch verstehen will was passiert.

00:28:47: Wir haben hier zätrige Systeme zum Beispiel Eisschilde.

00:28:51: die reagieren nicht sehr schnell auf die Erwärmung, aber verzögert nachhaltig und dann unwiderruflich irreversibel.

00:28:58: Solche Prozesse kann man am besten modellieren theoretisch und die Randbedingungen quasi ermitteln.

00:29:05: Die dafür notwendigen auch Kipppunkte kann man quasi so besser erfassen wenn man weiß was muss passieren damit diese Eisschilde zum Beispiel wegschmelzen?

00:29:15: So und dafür hat man auch solche Szenarien.

00:29:18: Das war nie eine Prognose.

00:29:19: Der IPCC, ich verfolge das jetzt seit dreißig Jahren, der IPCC hat das immer von sich gewesen, dass es Klimaprognosen sind.

00:29:26: Das ist unsinnig!

00:29:27: Das kann man nicht machen, Klimaprognose, aber man kann projizieren.

00:29:31: Man kann aufgrund von bestimmten Randbedingungen, bestimmte Entwicklungen dazu gehören, Emissionen des Menschen auch, kann man modellieren simulieren wie es werden könnte.

00:29:44: Aufgrund der physikalischen Parameter, die man kennt und die man auch zum großen Teil qualifizieren kann.

00:29:51: Aber man kann nicht alles.

00:29:52: da ist steckt immer Unsicherheit drin Und dieses worst case scenario war quasi das obere ende einer bandbreite von möglichen Emissionen und da ist es low.

00:30:00: ich habe gesagt ganz wenig emission also starker klimaschutz Bist du gar keinen klimaschutz?

00:30:06: Und das ist worst case Szenario.

00:30:08: und wir machen weiter wir blasen weiter so viel CO zwei z.B.

00:30:11: in der luft wie bisher.

00:30:13: So dass hat man jetzt quasi in Veröffentlichungen untersucht, macht das noch Sinn aufgrund der Entwicklung in der Gesellschaft.

00:30:22: Stichwort globaler Energiewende.

00:30:25: Regenerative Energien haben immer mehr Output also sie nehmen immer einen größeren Raum mit der Energiebewirtschaftung des Planeten ein.

00:30:35: Regnerative Weißmann sind emissionsarm und damit gehen die Emissionen wenn die Emision eingedämmt dadurch wir haben Und auch die Preise für diese Installation dieser ganzen Regenerativen Energien gehen natürlich nach unten und das alles bewirkt, dass am Ende es... Unrealistisch erscheint das Szenario so weiter zu entwickeln, weil es quasi gar keine Basis mehr gibt.

00:31:00: Einen Null-Klimaschutz – den gibt's schon lange nicht mehr und das kann man ja auch wirklich als Fortschritt auch mal interpretieren.

00:31:08: Dass wir Klimaschutz schon machen, dass Regenerative Energien auch eine Folgenstory... werden im Moment, und das sind sie ja nicht nur eben bei uns sondern vor allem auch zum Beispiel in China.

00:31:19: In den großen, bei den großen Emittenten – auch übrigens in USA, Texas, Kalifornien -, dass diese emissionsarmen Technologien sich durchsetzen heißt natürlich, dass man unter diesen Voraussetzungen weiter modellieren simulieren muss.

00:31:34: Und da kommt man an diese realistischeren Emissionspfade der Weltklima-Rat auch im neuen Bericht konzentrieren wird.

00:31:43: Das hat sich in den anderen immer auf diese mittleren oder realistischen Emissionspfade und damit Klimafolgen fokussiert, das war auch immer Teil der Klimaberichterstattung bei uns und das ist auch Teil der Problematik.

00:32:01: Katastrophe also zwei Grad drei Grad Erwärmung ist eben auch schon eine Katastrofe.

00:32:07: In Veröffentlichungen eben nicht durch den IPCC, sondern durch Wissenschaftler die dem IPCC zuarbeiten quasi.

00:32:19: Dieses Worst Case-Szenario, dieses RCP-Acht Punkt Fünf gestrichen aktualisiert gesagt Nein.

00:32:25: Mit dem arbeiten wir nicht mehr.

00:32:26: Wir haben auch Hochemissionsszenarien Aber die sind dann nicht mehr so hoch weil es einfach vollkommen unrealistisch ist.

00:32:33: Wir leben auf dem Planeten Erde, wir können nicht irgendwas simulieren was dann völlig unrealistisches ist.

00:32:39: Also zusammengefasst die eigentlich gute Nachricht Das Worst case-Scenario wird wahrscheinlich nicht eintreten Weil wir haben angefangen zu handeln.

00:32:46: Diese gute Nachricht versuchen die AfD, denn sie hat diese Fragestunde im Bundestag gestern angesetzt.

00:32:51: Ob man jetzt nicht komplett die Klimapolitik abbauen sollte und auch Donald Trump der hat dazu gepostet versuchen das umzudeuten in den nachweis dass die Prognosen total übertrieben waren und das mit dem klimawandel Panik mache so wie alte Argumentationen.

00:33:05: Wo kann man es zusammenfassen?

00:33:09: Es ist einfach ein furchtbares Missverständnis zu behaupten, der IPCC würde Klimaprognosen machen und seine Klimaprognosen runterdrehen.

00:33:18: Er würde sich selbst quasi widersprechen.

00:33:24: Das stimmt so nicht!

00:33:25: Das sind einfach Wissenschaftliche Projektionen.

00:33:32: Weltklima hat ja nicht, er sammelt Zehntausende von Wissenschaftler in der Veröffentlichung die sich um dieses Thema Klimawandel drehen.

00:33:42: Die sammeln eher werdet aus und gibt dann gewissermaßen ein wissenschaftlicher Expertise aber keine klimapolitischen Maßnahmenvorgaben oder Empfehlungen.

00:33:56: Selbst Empfehlung ist meiner Meinung nach beim Weltklima-Rat schon zu weit gefasst.

00:34:00: Es gibt Gremien, die empfehlen eine ganz bestimmte Klimapolitik.

00:34:04: Das macht der Weltkli- marat lässt das ja immer auch in seinen Berichten sehr offen.

00:34:08: er macht relativ klar wo und wie am besten diese klimaverträglichen Fahre erreichbar sind, wie das Klima am stabilsten bleiben kann.

00:34:20: In welchem Bereich sich das Abspiel... Das ist nie ein Wert, nie ein Szenario!

00:34:25: Das sind immer ein Schwarm von Szenarien die da durchgerechnet werden und in dem Bereich muss man sich bewegen.

00:34:31: Und was politisch damit gemacht wird, das ist eben eigentlich für eine Demokratie.

00:34:38: Für unsere Demokratie jedenfalls und für unsere Wissensgesellschaft wirklich beschämend.

00:34:43: Also ich schäme mich wirklich dafür!

00:34:46: So jetzt sind wir doch wieder beim Klimawandel gelandet und bei unseren Versuchen unsere menschengemachte Erderwärmung zu begrenzen.

00:34:54: aber trotzdem hatten wir heute ne sehr wetter wetterlastige Folge und an deren Ende wird es, glaube ich den El Nino besser verstanden haben.

00:35:01: Ich zumindest.

00:35:02: Und jetzt will ich mich auch noch als Meteorologin betätigen und ein sonniges heißes Pfingstwochenende voraussagen.

00:35:08: Das kann ich glaube ich ohne Risiko tun.

00:35:10: der Trend dass das im Mai schon Hitzetage von dreißig Grad gibt er kommt natürlich auch nicht ungefähr aber ich glaube darauf gehen wir jetzt darauf gehen jetzt nicht mehr

00:35:17: ein.

00:35:18: so.

00:35:18: damit war er das schon wieder der FHZ Podcast wissen.

00:35:22: Wir freuen uns wie immer über ihre Bemerkungen und Anregungen unter wissenschaftetfz.de Und wünschen jetzt aber erst mal ein schönes, langes Wochenende!

00:35:33: Tschüss!

00:35:33: Das wünsche ich dir auch.

00:35:34: Tschüss, Petra.

Über diesen Podcast

So spannend kann Wissenschaft sein: Die beiden F.A.Z.-Redakteure, Astrophysikerin und Wissenschaftsphilosophin Sibylle Anderl und Biologe Joachim Müller-Jung, sprechen in jeder Folge des Wissenspodcasts über relevante wissenschaftliche Themen und aktuelle Studien. Sie stellen Bahnbrechendes, Nützliches, Überraschendes, Spannendes und Skurriles aus der Welt der Forschung verständlich vor. Die Bereiche reichen von Medizin und Ernährung, über Weltraum, Leben und Gene, Geist und Soziales, Erde, Wald und Klima, bis hin zu Archäologie und Altertum.

Immer am Ende der Woche erscheint eine neue Episode. Alle Folgen können jederzeit auch hier angehört werden: https://www.faz.net/podcasts/f-a-z-wissen-der-podcast.

Anregungen, Themenwünsche und Feedback nehmen wir gerne per E-Mail mit dem Betreff „Podcast Wissen“ an wissenschaft@faz.de entgegen.

von und mit Frankfurter Allgemeine Zeitung

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